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Mediengeriatrie | 01.12.2009

Onkel Zapp wird alt

Es ist verständlich, dass Sie mit Ihren 52 Buckellenzen wehmütig an die besseren Tage zurückdenken , verehrter Kollege Hans Zippert. Aber Sie verklären da etwas, wenn Sie meinen, mit 32 Jahren gab es bei Ihnen noch Pausenhofliebe, heimliche Zigaretten und Wettwichsen. Wollen wir zumindest zu Ihren Gunsten annehmen. ::: MEHR :::

Hoheitsgebiet einer Kunstfigur | 14.09.2009

Hape Kerkeling schützt Horst Schlämmer vor den Republikanern

Der Hape Kerkeling ist ein guter Komiker, wirklich. Allein seine Hurz-Darbietung anno weißichnicht macht ihn zum Genie. Aber Kerkeling ist kein Kabarettist und kein Satiriker, und deshalb sollte er die Finger von der Poitik lassen. Dies zeigt sein aktuelles Vorgehen gegen die Republikaner.  ::: MEHR :::

PR-Profis | 05.09.2009

Satire-Magazin wirbt für Inside Titanic

Die "Titanic" hat die Veröffentlichung einer Buchwerbung auf der vierten Umschlagseite ihres Heftes abgelehnt. Der Carlsen Verlag wollte dort seinen Neuling "Inside Titanic" bewerben - Untertitel: " Meine 10.757 Tage als Gefangener der Redaktion". Der Gefangene, der da von seinem Leiden berichtet, ist "Hans Mentz", jenes auch in der Titanic stets präsente Pseudonym für "Humorkritik". ::: MEHR :::

VHS-Kurs | 21.04.2009

Grenze der Satire liegt schwer im Magen

"Satire soll sich bissig und – das ist durchaus gewollt – schmerzhaft mit Menschen und ihrem Handeln auseinandersetzen", doziert der Leser-Anwalt der Mainpost. "Satire darf aufblasen, überzeichnen und ist meistens ungerecht. Das sollte man ertragen können" Doch größer als dieses Satiregrundrecht ist das Aber. So macht es schließlich die Gesetzgebung der Politik vor. Man schreibt erstmal ein paar Sätze von Freiheit ins Grundgesetz, um dann auf tausenden von Grundgesetz-Artikeln , Gesetzen und Verordnungen das gigantische "Aber" auszubreiten. Einfacher wäre es natürlich zu schreiben: "Niemand darf irgendwas, soweit wir Politiker nicht etwas anderes bestimmt haben." Und das dürfte überschaubar wenig sein, spontan fällt mir sogar nichts ein. Darf man zuhause pupen? Es könnte das Kindswohl gefährden, eine Ehe zerrütten oder auch nur Schaden an gemietetem Eigentum verursachen. Pupsen ist sicherlich allenfalls in einer Grauzone erlaubt, die konstituierend nirgends schwarz auf weiß gefasst werden kann. So wie auch das Sterben allenfalls in medizinischen Grauzonen gestattet ist, mit eigenem Vertrag und viel Wegsehen und etwas Weglassen. ::: MEHR :::

Karlsruher Wahrheitsfindung | 19.02.2009

"Dummschwätzer" muss keine Beleidigung sein

Während einer Rede zur kommunalen Integrationspolitik erwähnte ein Stadtratsmitglied, dass er selbst früher in einem bestimmten Stadtteil das Gymnasium besucht habe. Diese Ausführungen unterbrach ein anderes Ratsmitglied durch einen Zwischenruf, der nach der bestrittenen Darstellung des Beschwerdeführers folgenden Inhalt hatte: "Der war auf einer Schule? - Das kann ich gar nicht glauben!". In Erwiderung hierauf bezeichnete der Beschwerdeführer den Zeugen als "Dummschwätzer". Das Amtsgericht verurteilte den Beschwerdeführer wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 15 Tagessätzen zu je 60 €. Die Revision des Beschwerdeführers blieb erfolglos. ::: MEHR :::

Sprachregelungen | 06.11.2008

Neger in Grenzen erlaubt

In der Satire verstößte der Begriff "Neger" nicht gegen das Anti-Rassismus-Gesetz der Schweiz, befand Achille Casanova, Ombudsmann beim Schweizer Radio DRS , berichtet der Kleine Report

Satirefreiheit | 11.01.2008

Kurt Beck und die Schwarze Sau

Hilfe von unerwarteter Seite für die Freiheit der Satire. In seinem Schuljungen-Streit mit Bayern-Manager Uli Hoeneß hat SPD-Chef Kurt Beck auch frischen Wind in die  Diskussion um die Satire- und Meinungsfreiheit gebracht. Hintergrund sind die herzhaften Kommentare, die der begeisterte Kaiserlautern-Fan bei den Spielen seines Vereins offenbar anhören darf. ::: MEHR :::

Schmidt/Pocher | 15.11.2007

Nazometer-Alarm weckt schlafenden Broder

Zum mit Verspätung ausgelösten Alarm um Harald Pochers Nazometer hat jetzt auch Deutschlands führender Experte für Wasmannochsagendarf-Fragen, Henryk M. Broder, sein Urteil abgegeben: ::: MEHR :::

Wegen Sex-Karikaturen | 23.07.2007

Verkaufsverbot für spanisches Satire-Magazin

Weil es das spanische Kronprinzenpaar in vorgeblich „entwürdigender“ Weise karikierte, ist der Verkauf der jüngsten Ausgabe des spanischen Satire-Magazins „El Jueves“ (Der Donnerstag) verboten worden. Auch die Internetseite des Magazins wurde inzwischen geschlossen. ::: MEHR :::

Krieg der Satire | 15.07.2007

Bushido gegen taz Satireseite "Wahrheit"

Es ist schwer, auch nur halbwegs den Überblick zu behalten bei den vielen Versuchen, via Unterlassungserklärung irgendwem irgendwelche Äußerungen zu verbieten. Nett zu lesen ist ein Kommentar zum aktuellen Ersuchen von Bushido bei der taz.  ::: MEHR :::

Interview | 02.07.2007

"Man müsste Ironieschulen eröffnen..." - Ein Gespräch mit Michael Ringel

taz-Kartoffeln bleidigen Polen, Wprost-Busen bleidigen Deutsche - die Freiheit des Geistes endet da, wo beim Homo sapiens das Satireverständnis beginnen würde. Saitre hat keine Konjunktur, meint daher auch Michael Ringel, Ressortleiter der taz-Wahrheit, im Interview.  ::: MEHR :::

Satirefreiheit | 22.06.2007

Podolski-Satire nicht mehr vor Gericht

Der Fußballnationalspieler Lukas Podolski hat seine Unterlassungsklage gegen den WDR durch seinen Anwalt zurückgenommen. Anlass des Rechtsstreits, der heute mündlich verhandelt werden sollte, war die Hörfunk-Satire "Lukas' Tagebuch", die mit großem Erfolg seit der Fußball-WM in 1Live gesendet wird. Dies berichtet der WDR in einer Pressemitteilung. ::: MEHR :::

Satire abgemahnt | 05.02.2007

"Media blöd" soll Schmähkritik sein

Der Media-Markt geht bek. gegen eine Satire auf seine Werbung vor: Media-blöd . Wir verweisen dazu auf SpOn und Die Presse . Dazu der Betreiber Rainer Kohnen am 22. Januar: ::: MEHR :::

Ungewöhnlich kurzer Eintrag | 22.01.2007

Daher auch ohne Überschrift

In Deutschland wird das nix mehr mit Satire . Schade - aber war zu erwarten.

Satire im ZDF | 20.01.2007

"Neues aus der Anstalt" mit Priol und Schramm startet

Anlässlich des bevorstehenden Sendestarts von "Neues aus der Anstalt", der ZDF-Polit-Satire mit Urban Priol und Georg Schramm, schreibt Thomas Becker in der Süddeutschen eine lesenswerte Rückschau ::: MEHR :::

Kritik | 14.01.2007

SPIEGEL-Satire schwächelt auf niedrigem Niveau

Verweis auf zwei Rezensionen bei Spiegelkritik: Zum Start der Satire-Rubrik "SPAM" bei Spiegel-Online und eine aktuelle Zwischenbilanz ::: MEHR :::

Gern zitiert | 18.12.2006

Spiegel-Onlines Satire-Versuche

"Das ist Körperverletzung und sogar für Karneval in Düsseldorf zu schlecht. Grüße aus Köln, Peter Röttger" ("Best of SPAM an SPAM" bei SPAM ) ::: MEHR :::

Streit um Lafontaine-Foto | 07.11.2006

BGH wertet Freiheit der Satire höher als Persönlichkeitsrecht

Eine interessante Abwägung zwischen Schutz des Persönlichkeitsrechtes und Freiheit der Satire hat jetzt der Bundesgerichtshof (BGH) in einem aktuellen Urteil (AZ I ZR 182/04) getroffen. Entschieden wurde über eine Klage des ehemaligen Bundesfinanzministers Oskar Lafontaine gegen den Autovermieter Sixt. ::: MEHR :::

Öffentlich-rechtlich | 10.09.2006

Eva Herman ist schlechte Satire

Der NDR gibt es uns öffentlich-rechtlich-amtlich: Eva Hermans Hausfrauen-Paradiesvisionen und Emanzen-Apokalypsen sind nicht satirefähig. ::: MEHR :::

Satire-Urteil | 22.08.2006

Radio-Podolski so dumm, dass erlaubt

Eins Live darf weiter für Lukas Podolski Tagebuch schreiben. Das Landgericht München wies eine Einstweilige Verfügung des Neu-Bayern-Stars gegen die satirischen Radio-Beiträge zurück. ::: MEHR :::

Österreich | 20.08.2006

Satire. Hier geht's uns gut

www.raketa.at
Die österreichische Satireseite Raketa.at hat einmal mehr „rechtsfreundliche“ Post bekommen. Heuer fühlt sich die Österreichische Volkspartei (ÖVP) in ihren Urheberrechten am Partei-Logo und dem Wahlkampf-Sujet Kanzlerbild mit doofem Slogan verletzt. ::: MEHR :::

Leben für die Satire | 07.08.2006

Martin Sonneborn macht Spiegel lustig

SPIEGEL ONLINE erweitert sein Angebot nach eigenen Angaben um eine neue Rubrik: Satire. Unter der Leitung von Martin Sonneborn (41), Ex-Chefredakteur von „Titanic“ und Mitherausgeber des „endgültigen Satiremagazins“, wird ab 1. November eine neu eingerichtete Redaktion aus Berlin satirische Inhalte beisteuern.
Sonneborn: „Komisch wie die ‚Zeit’, seriös wie Focus-TV, aktuell wie der
Winterfahrplan der Deutschen Bahn – das ist unser Ziel.“ ::: MEHR :::

Wegen Degeneration: | 07.08.2006

Verfassung muss immer mehr geschützt werden

Filmregisseur Fatih Akin hat sich „Bush“ auf’s T-Shirt drucken lassen – und für das „s“ ein Hakenkreuzchen gesetzt. Akin wollte damit "das Symbol neu definieren in einem politisch korrekten Horizont." Das ist zwar ungefähr so aufregend und originell wie Tuppertopf-Nachmittage oder Madonna am Kreuz – aber die Polizei ermittelt. ::: MEHR :::

Beleidigung von Tieren | 02.08.2006

Gilt für türkische Zecke Freiheit der Satire?

Recep Tayyip Erdogan, Ministerpräsident der Türkei, wurde von dem Karikaturisten Mehmet Cagcag fälschlicherweise als Zecke dargestellt . Er hat daher gegen diese Verunglimpfung des Tieres im Satiremagazin „Leman“ Klage eingereicht. ::: MEHR :::

Fachdienst Satire | 25.06.2006

"zyn!" ist tot

Dies behauptet zumindest das Konkurrenzmagazin "Herbst" und in weiterer Folge erhob Wikipedia das Ganze immerhin zur Vermutung. Im Interesse der Leser - dieser wie jener - hat der HELGOLÄNDER VORBOTE nachgefragt, investigativ natürlich. Leicht verdeckt ist daher auch die Antwort ausgefallen: "Tot ist man erst, wenn man den Server nicht mehr bezahlen kann." Wenn zyn! also tot ist, bleibt die Frage: wer zahlt den Server? ::: MEHR :::

WM-Comedy | 20.06.2006

Podolski wehrt sich gegen fiktives WM-Tagebuch

Lukas Podolski will sich nicht länger sein Tagebuch bei EinsLive schreiben lassen. Gegen die tägliche Satire des Jugendradio-Senders wehrt er sich per Anwalt und Unterlassungsklage. ::: MEHR :::

Freiheit der Satire | 11.06.2006

"Drawing the line of free speech"

Eine sehr schöne Sammlung von Karikaturen zum Karikaturen-Streit besitzt Henryk Broder . ::: MEHR :::

Satire-Zeitung aus Palermo | 01.06.2006

Satire gegen die Mafia

„Il Pizzino“ heißt Siziliens wohl einzige Satire-Zeitung , eine Anspielung auf das „pizzo“ genannte Schutzgeld an die Mafia. Ihr Verbrechertum ist immer wieder Gegenstand der Satire von „Il Pizzino“. ::: MEHR :::

Zensurismus | 12.04.2006

MTV-Papst soll nicht durch Popetown hopsen

Protest-Christen: „Habt ihr ein Glück, dass wir keine Muselmanen sind“ – Politisch Inkorrekte: „Christliche Zensur ist gut für Meinungsfreiheit“
Es ist einmal wieder Karikaturenzeit. Christen von Haupt und Basis nicht nur der katholischen Kirche protestieren gegen die britische Zeichentrickserie Popetown, die MTV ab dem 3. Mai in Deutschland ausstrahlen will. Für eine Werbeanzeige mit einem zwecks TV-Konsums vom Kreuz gestiegenen Jesus kassierte der Ex-Musiksender bereits eine Rüge des deutschen Werberates. ::: MEHR :::

Nachbarschaft | 02.03.2006

Österreichische Wirtschaft fordert Recht auf Geschichtslosigkeit

Die Wirtschaftskammer Ostmark (WKO) Wirtschaftskammer Österreich (trotzdem nicht WKÖ) hat die Satireseite Raketa.at zum Entfernen einer historisierenden Photomontage aufgefordert. ::: MEHR :::

Helgoländer Vorbote fordert: | 02.02.2006

Karikaturen für alle Minderheiten

Der Helgoländer Vorbote schließt sich der Entschuldigung der Tageszeitungen "Jyllands-Posten" und „France Soir“ auf seine Weise an: der Islam gehört nicht zu den karikaturfähigen Minderheiten. Nicht allein nämlich. Viele Minderheiten sind nicht oder lange nicht mehr von der Sonne der Satire beschienen und im hellen Lichte gesehen worden. ::: MEHR :::

Mohammed-Karikaturen | 02.02.2006

Frankreich entschuldigt sich schneller

In Dänemark brauchte es über ein ein Vierteljahr, bis die Lästerer widerriefen. Der Besitzer des France Soir, Raymond Lakah, dagegen stellte den Religionsfrieden über Nacht wieder her. Noch am Mittwoch, an dem der France Soir die Karikaturen nachgedruckt hatte, schickte er den Chef seines Blattes, Jacques Lefranc, in die Wüste - als "ein deutliches Zeichen, dass die Überzeugungen aller Menschen geachtet würden. " (Bild: eine der zwölf unheiligen Karikaturen, zeigt offenbar - prophetisch - Jaques Lefranc bei der Arbeit) ::: MEHR :::

Freiheit der Karikatur | 10.01.2006

Streit um Sommers Gesicht geht weiter

Der Streit um Ron Sommers satirisches Gesichtslifting geht in die nächste Runde : Im Jahr 2000 hatte die Wirtschaftswoche eine Karikatur des damaligen Telekomchefs veröffentlicht und dabei ein Foto seines Kopfes montiert; ob die zu diesem Zweck erfolgten Eingriffe am Foto zulässig waren soll nun das Oberlandesgericht Hamburg erneut beurteilen. ::: MEHR :::

Kurt Tucholsky | 01.01.2006

Was darf die Satire?

Wenn einer bei uns einen guten Witz macht, dann sitzt halb Deutschland auf dem Sofa und nimmt übel.Satire scheint eine durchaus negative Sache. Sie sagt: "Nein!" Eine Satire, die zur Zeichnung einer Kriegsanleihe auffordert, ist keine. Die Satire beißt, lacht, pfeift und trommelt die große, bunte Landsknechtstrommel gegen alles, was stockt und träge ist. Satire ist eine durchaus positive Sache. ::: MEHR :::

Australien/Satire | 08.11.2005

Kein Vertrauen in Humor des wehrhaften Rechtsstaats?

Australische Satiriker, Rundfunk-Moderatoren und Schauspieler planen Proteste gegen die geplanten neuen Anti-Terror-Gesetze. Laut Süddeutscher Zeitung kämpfen die Künstler für das Recht der Australier „ihre Meinung über ihre Politiker abzugeben, wie unverschämt und respektlos sie auch sein mag.“ ::: MEHR :::

Stimme der Anderen: Schily-Konter | 28.09.2005

Pressefreiheit in Deutschland mausetot

"Die Pressefreiheit heute und hierzulande ist ein einbalsamiertes Grundrecht, prächtig präpariert von den Verfassungsrichtern in Karlsruhe., so dass sie beinahe ausschaut wie lebendig. Aber nur beinahe: Es ist wie bei einem ausgestopften Tier: Von Zeit zu Zeit wird es aus der Vitrine geholt und abgestaubt. Der Biologielehrer stellt es vor der Klasse auf und erzählt, was das Tier gemacht hat, als es noch lebte, jagte und fraß. Ein prächtiges Tier, sicher; noch im ausgestopften Zustand kann man sich gut vorstellen, wie es wohl war, als es noch lebte." (Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung, beim BDZV Zeitungskongress in Berlin, 26. September 2005)

Medien | 26.09.2005

Freiberuflicher Hitlervergleich ohne Senderhaftung

Fernsehsender in Deutschland fühlen sich ausschließlich für das Gehirn ihrer festangestellten Mitarbeiter verantwortlich. Das machte ZDF-Sprecher Walter Kehr im Zusammenhang mit der Affäre um den mittelmäßigsten Nazivergleich des Jahres deutlich. ::: MEHR :::

Laller-Maulkorb | 24.06.2005

Mayer-Vorfelder kann Erfolg gegen Satirefreiheit begießen

Tor in letzter Minute für MV: Sah es zunächst nach einem Unentschieden in seinem Streit mit dem SWR um den Lallermaulkorb aus, kam mit einer Entscheidung des Berliner Landgerichts jetzt das ernüchternde Ende für die Verfechter der Satirefreiheit aus dem Südwesten. DFB-Boss Mayer-Vorfelder darf dagegen ungestört weiterkippen. ::: MEHR :::

Laller-Maulkorb | 23.06.2005

MVs Durst nach Klage vorerst gelöscht

Im Streit um sein Alkoholproblem strebt DFB-Doppelspitze Gerhard Mayer-Vorfelder ein Unentschieden an. Hatte der jüngst mit der „verschlossenen Auster“ ausgezeichnete Info-Blocker des Jahres noch Ende 2004 einen einstweiligen Laller-Maulkorb gegen eine Satire des SWR erzwungen (HV berichtete ), soll die feuchte Angelegenheit nun in einem Vergleich enden. ::: MEHR :::

Urteil | 17.06.2005

Bürger dürfen Neonazis weiter beobachten

Zu Dokumentationszwecken dürfen Links auch zu gesperrten Seiten gesetzt werden. Sogar Satire ist in diesem Zusammenhang erlaubt. Der Mediendesigner Alvar Freude wurde daher vom Stuttgarter Landgericht vom Vorwurf der Beihilfe zur Volksverhetzung freigesprochen . Für seine Verlinkung zu rechtsextremen Seiten hatte das zuständige Amtsgericht den Stuttgarter in erster Instanz noch verurteilt. ::: MEHR :::

Urteil aus der Eidgenossenschaft | 15.06.2005

Presserat: Satire darf Schweizer Volkspartei aufspießen

„Die Satire hat in der Schweiz eine lange Tradition“ – so kommentierte Tagesanzeiger -Chefredakteur Peter Hartmeier gegenüber dem HELGOLÄNDER VORBOTEN ein Urteil des Schweizer Presserates, der eine Beschwerde gegen eine in der Zeitung veröffentlichet Karikatur zurückwies. Einzelne Vertreter der Schweizerischen Volkspartei (SVP) hatten Anstoß an der Zeichnung des Künstlers „Nico“ genommen, die Mitglieder der SVP beim Grillen eines Ausländers zeigt. Im Untertitel heißt es: „Stimmt überhaupt nicht, dass wir Ausländer nicht mögen, sie müssen nur gut gewürzt sein“.

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Urteil | 05.06.2005

Brauner Riese scheitert mit Satire-Verbot

Satire mit Marken-Schokolade zu treiben, ist erlaubt. So zumindest der Bundesgerichtshof in einem jüngsten Urteil (AZ I ZR 159/02): „Der Schutz der Kunstfreiheit habe im Streitfall Vorrang vor dem Schutz der Eigentumsgarantie.“ ::: MEHR :::

Laller-Maulkorb | 13.05.2005

Streit um Satire: Mayer-Vorfelder wankt in nächste Runde

Im Rechtsstreit um den Laller-Maulkorb zwischen dem SWR und dem DFB-Doppelt-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder soll es jetzt eine 100-Prozentige Klärung geben. ::: MEHR :::

Schultütenstreit | 31.03.2005

Stefan Raab ist doch Satire

In einer aktuellen Entscheidung   hat das Berliner Landgericht eine Schmerzensgeldforderung von 90.000 Euro gegen Stefan Raab zurückgewiesen: Sein Schultüten-Gag sei tatsächlich Satire . ::: MEHR :::

Sommer-Satire | 28.03.2005

Bundesverfassungsgericht stoppt Satire: Sommer zu schön um unwahr zu sein

Ron Sommer war den Bundesverfassungsrichtern einfach nicht hässlich genug: In einer aktuellen Entscheidung (AZ 1 BvR 240/04) gaben die Karlsruher Grundgesetz-Schützer einer Beschwerde des ehemaligen Telekom-Chefs gegen ein Urteil des Bundesgerichtshofes (AZ VI ZR 89/02) Recht. Demnach verletzte ein satirisches Sommer-Foto in der „Wirtschaftswoche“ aus dem Jahr 2000 möglicherweise doch das Persönlichkeitsrecht des einstigen Vorzeigemanagers. ::: MEHR :::

Streit um Schultütenbild | 22.03.2005

Ist Stefan Raab noch Satire?

Einen Strafbefehl über 150.000 Euro gegen Stefan Raab hat die Staatsanwaltschaft München 1 beim Amtsgericht der bayrischen Landeshauptstadt beantragt: Der TV-Total-Moderator habe das „Recht am eigenen Bild“ (§22, Kunsturheberrechtsgesetz) verletzt. ::: MEHR :::

Interview | 24.02.2005

"Wo beginnt die Ehre einer Person?"

Bei einer Satire über Steffi Graf musste der WDR jüngst vor Gericht zurückstecken und akzeptierte, künftig keine Bett-Späße dieser Art mit ihr zu machen. Der HELGOLÄNDER VORBOTE sprach mit Volker Schaeffer, Satire-Chef des WDR.

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| 11.02.2005

Intimer Ballwechsel darf kein Gegenstand von Satire sein

Der knallharte Ballwechsel zwischen Steffi Graf und dem Sender WDR 5 um die Satirefreiheit endete heute vor der 28. Zivilkammer des Kölner Landgericht mit einem Vergleich. Der WDR gab eine strafbewehrte Unterlassungserklärung ab. ::: MEHR :::

Satire | 17.12.2004

Brotsatire mit Diakoniefreiheit nicht vereinbar

Oh, diese dummen Studenten! Das musste doch in die Hose gehen. Spätestens, nachdem SpOn darüber berichtet hatte, musste das Drakonische Werk seinen Friede-Feuereifer unter den Humorlosigkeitsbeweis stellen. Dabei wäre alles so einfach gewesen. ::: MEHR :::

Satire | 13.12.2004

Mayer-Vorfelders Laller-Maulkorb

Nach dem von DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder erzwungenen Laller-Maulkorb für Stimmenimitator Andreas Müller (wir berichteten ), spricht der Comedian mit dem HELGOLÄNDER VORBOTEN über Alkohol-Missbrauch und die Freiheit der Satire. ::: MEHR :::

Dokumentation Presserecht | 11.12.2004

Im Wortlaut: Gerhard Mayer-Vorfelders Laller-Maulkorb

Der SWR darf einstweilen in der Comedy-Serie von Stimmimitator Andreas Müller den DFB-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder nicht mehr lallend darstellen. Der im Folgenden dokumentierte Beschluss des Berliner Kammergerichts (Oberlandesgericht) verbietet auch konkrete Textpassagen und Geräusche. ::: MEHR :::

Lallerei | 10.12.2004

Laller-Maulkorb

DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder lässt durch Berliner Gerichte Satire verbieten. Der Helgoländer Vorbote dokumentiert den unglaublichen Fall um den Laller-Maulkorb. ::: MEHR :::

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