Fast jeder deutsche Magen hat schon einmal einen Döner verdaut; es konnte so das falsche Bauchgefühl sich breit machen: Auslandsspeisen sind voll integriert. Ein Irrtum!
So hat fast jede fünfte Zwiebel in Deutschland inzwischen einen Migrationshintergrund. Am dicksten in der Auslage: der Knoblauch. Zwar sind sich Türkenfrucht und deutsche Gartenzwiebel in ihren Eigenschaften recht nah: beide verbreiten Mundgestank und reizen zu Blähungen. Doch dünsten diese beim Knoblauch aus faulendem Ehrgehabe und islamistischem Gepupse. Wer dagegen als guter Patriot heimische Zwiebeln isst, verbreitet aufgeklärten Missgeruch. Unverkrampfte Kartoffelfreude
Auch der Germane ist einst nicht zwischen Etsch und Memel entsprossen – wie die Kartoffel. Die journalistisch korrekt bei der zweiten Nennung Erdapfel genannte Knollenfrucht aus Südamerika, kommt dennoch dem deutschen Herzen am nächsten. Zumal die Kartoffel nur im deutschen Patriotenbauch für das rechte Völlegefühl sorgt, anderwärts dagegen Verstimmungen




