Es wäre einfacher, sein Projekt zu promoten, wenn Frank oder seine Agentur lernen würden, wie man Pressetexte schreibt - und dass man diese dann nicht als geschütztes pdf darbietet, weil die Zeit der Abschreibübungen doch irgendwie selbst und gerade bei Käseblättern vorbei ist. Bis dahin müssen wir zwangsläufig sinnlos alten Portraittext zitieren, um die Zeilen voll zu bekommen: »Eigentlich wollte ich promovieren, als Dozent arbeiten und nebenher Romane schreiben«, sagt Goosen, der an der Ruhr-Uni Geschichte studiert hat. Doch zum Warmlaufen vor dem Roman-Debüt eröffnete sich ein anderer Weg: Im April '92 traf er im Puvogel, einer kleinen Kneipe in der Brückstraße (dort heute: O'Neill), auf Jochen Malmsheimer,der am Tresen saß, aus Romanen und Novellen vorlas und dazwischen locker vor dem kleinen Publikum moderierte. Die Idee zu dieser Veranstaltung stammte vom Wirt selbst, für den Stammgast Malmsheimer gelegentlich in Zapfhahnnähe rezitierte, was er gerade gelesen hatte. Goosen und Malmsheimer kannten sich bereits vom Gymnasium am Ostring, und so gingen sie die nächsten Tresenlesen-Abende gemeinsam an.
Das neue Kleinkunst-Duo fand schnell wichtige Fans.Bereits beim ersten »Bochum Total«-Festival stand Tresenlesen auf der Bühne, wonach ein Agent von DA CAPO die beiden ansprach und unter Vertrag nahm. »Ab Januar 94 haben wir Tresenlesen dann zum Beruf gemacht.«
Aber weil auch die copy-and-paste-Zeiten bei Käseblättern vorbei sind schenken wir euch lieber einen
Goosen-Link (pdf) 
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