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Bitte nicht lesen | 07.10.2009 | 
Frankfurter Titanic ganz doll verboten
Zum 30. Geburtstag gehört das Satiremagazin Titanic endlich verboten, da ist sich ganz Deutschland einig und
gratuliert verklagend zum 30. Geburtstag. Doch ist die Titanic damit
wirklich die "verbotenste Zeitschrift Deutschlands", wie Uwe Wittstock
in seinem Porträt ("wirr und strunzlangweilig") Frankfurter
Eigenwerbung zitiert? Die Welt-Leser  (und mehr oder minder
Titanic-Geschädigten) diskutieren eifrig.
Es müsse wohl verbohlenste zeitschrift oder verholenste zeitschrift
heißen, meint ein Leser. Ein anderer schlägt in Anspielung auf die
gesunkene Titanic und den noch sicher am Wind segelnden Vorboten,
"Verbootenste"wäre der richtige Superlativ. Ein Grammatik-Klugscheißer
hingegen doziert, "verboten" sei nicht steigerungsfähig, entweder
irgendetwas ist verboten oder erlaubt. Allerdings zeigt ein Blick in
die Weltliteratur, dass etwa Otfried Preußler verboten sehr gekonnt zu
"strengstens verboten" und "aller strengstens verboten" steigert.
Spaßbremse schließlich merkt an - allerdings nicht zum Thema: Machen
wir uns nichts vor: der größte Teil der Beiträge im Heft ist ganz
einfach nicht lustig, sondern eher so eine Art Avantgarde-Humor, den
wohl nur eine Pseudo-Elite versteht. Also eher so eine ähnliche
Mogelpackung wie die ganze linke Ideologie, der das Blatt - insoweit
durchaus brav und folgsam - verpflichtet ist. Da scheint für viele
Betrachter ja auch zu gelten: "Versteh ich nicht, muss genial sein".
Kommentare
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Als investigative...
Berliner Insel-Zeitung sind wir natürlich Fan von Netzwerk Recherche.
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