Nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel im September den Geist der
Menschenrechtserkenntnis durch den Dalai Lama empfangen hat, verschärfen
sich die politischen Fronten weiter. Mit dem Entzünden des vierten
Adventlichtes kündigte Merkel einen sofortigen Abbruch der
diplomatischen Beziehungen zur Bundesrepublik Deutschland an, da die
Menschenrechtslage dort gegen fundamentale westlich-zivilisatorische
Errungenschaften verstoße.
So praktiziere die Bundesrepublik Deutschland schon wieder einen nationalistisch geprägten Rassismus. Merkel: "Wo friedliche Menschen vom Staat kriminalisiert und
mit Gewalt deportiert 
werden, nur weil ihnen Behörden den Lebensberechtigungsstempel verweigern, ist keine Grundlage für wirtschaftliche Beziehungen." Merkel kündigte an, die für 2008 vorgesehenen Geschäfte mit der Bundesrepublik Deutschland in Höhe von
238 Milliarden Euro 
teils einzufrieren, teils an andere Auftragnehmer zu vergeben.
Das westerwellsche Guidomobil
lobte 
der Kanzlerin Außenpolitik, die "wohltuend anders als bei der Vorgängerregierung Schröder/Fischer nicht von kurzsichtigen Taktierereien bestimmt, sondern von kluger Courage" sei. Erheblicher Widerspruch kam von Außenamtsfigur Frank-Witz Steinmeier: "Für uns ist die Käuflichkeit eines sozialdemokratischen Kanzlers durch ein menschenrechtsambivalentes Land Vorbild in allen Außenwirtschaftsbeziehungen." Gleichzeitig verwies er auf gravierende Mängel im Bildungswesen, die durch die Schüler-Proteste gegen Abschiebungen immer wieder offenbar würden: "Hier wird offenbar nicht erfolgreich vermittelt, warum punktuelle Ausländerbeseitigungen in der heutigen Form nötig sind." Immer wieder mangele es an Verständnis dafür, dass deutsche Behörden Existenzen binnen einer Stunde auflösen. "Dass wir zum Teil schon diese treuen Staatsdiener vor dem Volkspöbel schützen müssen, ist alarmierend und zeigt, dass sich der Innenminister in Sachen Terrorismus zu sehr auf Muslime konzentriere." Frank weiter: "Die Gefahr, die vom unabschiebbaren deutschen Volk ausgeht, ist nicht zu unterschätzen."