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Mittwoch, 10.März 2010
 
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Bundeswehrvolk | 08.07.2009

Solidar-Schützenfest für Deutsche Krieger

Es ist immer der gleiche Jammer mit den halbherzigen Diktaturen westeuropäischer Prägung. Das Volk mault rum, will dies nicht und das nicht, dafür aber vielleicht jenes. Anstatt an einem nationalen Strang zu ziehen, denkt jeder vor sich hin, als hätten wir Rechnerkapazitäten an die Philosophie zu verschenken. ::: MEHR :::

Sprachpazifismus | 05.07.2009

Schwarzer Neger auf Abwegen

Neger soll man nicht sagen zu Menschen mit genetisch bedingt dunkler Hautfarbe. Schließlich ist die internationale Selbstbezeichnung "Nigger". Doch der "Arbeitskreis Panafrikanismus München", dem offenbar wesentlich Menschen aus der "afrikanischen Diaspora" angehören, hat ein anderes Problem mit Negern. Er beklagt  beim bayerischen Innenministerium die Diskriminierung von Weißbier und Speiseeis, werden diese doch bisweilen bajuwarisch humoresk "Neger" genannt. In einer zur öffentlichen Unterzeichnung angebotenen Resolution stellen die Panafrikanisten fest: "Diese Diskriminierung im öffentlichen Raum legitimiert Rassismus, da sie vom bayrischen Staat wissentlich gebilligt wird. Sie ist Ursache zahlreicher Auseinandersetzungen und stört somit den sozialen Frieden." ::: MEHR :::

Pro-Alkyl | 16.05.2009

Komasaufen ist sexy für Journalisten

Erstmal Prost, Wochenende! Weil es immer etwas lang dauert, bis die Post aus Berlin hier eintrifft, komme ich heute erst auf ein Ereignis zu sprechen, das sich schon Anfang des Monats dahinergab. Meine Freundin Sabine Bätzing gab da Rechenschaft, was sie als Drogenbeauftragte so für ihre Klienten getan hat im letzten Jahr. Und siehe, sie hat wieder eifrig zählen lassen.(weiter )

Martin Buchholz | 13.03.2009

Weinen für das Kapital

Manchmal wünsche ich mir den guten, alten Kapitalismus wieder zurück, den von der richtig altmodischen Sorte, wo Ausbeutung noch Ausbeutung war ohne jeden verharmlosenden Schmus. Wo es noch Kapitalisten gab, die sich nicht schämten, richtige Schweine-Priester des Systems zu sein ­ nach dem lebensheiterem Motto: "Mein idealer Lebenszweck ist Menschenvieh und Mehrwertspeck." Specknackige, fette Ekelstypen in all ihrer Hardcore-Brutalität. Knallharte Profit-Vampire, die den Proleten bis auf den letzten Milliliter Blut aussaugten, um dann die ausgewalkte Haut und die ausgelutschten Knochen auf den Menschenmüll zu werfen. ::: MEHR :::

Selbsthilfegruppe PC-Nutzer | 13.11.2008

Ein Programm-Paket geht von Bord

Natürlich lässt er sich seit Montag nicht mehr Blicken, der Herr Systemadministrator, der im gesamten Netzwerk mit "Microsoft Office 2007" ein zweites Nagasaki angerichtet hat, die sinnloseste Verwüstung menschlichen Lebens in der postanalogen Voreiszeit, und er wird sich wohl auch nie mehr blicken lassen, wenn er vom Erfolg seines Angriffskrieges auch nur eine Ahnung fühlt. Denn es ist der himmelschreiendste Fickscheiß ever, die vollkommene Demütigung humaner Restachtung, die Perfektion des Terros. ::: MEHR :::

Medienkritik | 15.05.2008

Demokratie im journalistischen Parallel-Universum

Der Auftakt verhieß schon nichts Gutes. "Demokratie" sollte die Serie also schlicht lauten, und das "o" im Signet ist angekreuzt - Demokratie ist Wählen, ist Ankreuzen, Stimme abgeben. Der erste Beitrag in Heft 19/2008 (S. 38-44) kommt unter der Überschrift "Das Kreuz mit der Demokratie" daher. Da war auf die in der Einleitung gestellte Frage: "Wie können sich Deutschland und die internationalen Institutionen reformieren, damit die Demokratie neuen Schwung gewinnt?" nicht viel zu erwarten. Sinkende Wahlbeteiligungen werden denn auch als "schwindendes Interesse" graphisch fehlinterpretiert, Demokratie "im westlichen Sinne" wird zum "Versprechen auf Gerechtigkeit und Mitbestimmung" reduziert, die Welt in "frei", "teilweise frei" und "nicht frei" arealisiert. So einfach ist der Spiegel- Globus, auf dem Paraguay schlicht das "Reich der pfannkuchenflachen Pampas" ist. ::: MEHR :::

Aufklärungstrauerarbeit (muss weh tun) | 01.01.2008

Alevitische Inzest-Woche

Welch neujährliche Entschädigung, wenn ein langweilig geglaubter ARD-Tatort viele Stunden nach seiner Versendung unerwartete Aufklärungsarbeit leistet. "Wem Ehre gebührt" war nur auf den ersten Blick ein dem Inhalt angemessen dämlicher Titel für kriminales Gezänk (Mehmet Kurtulus und Maria Furtwängler). ::: MEHR :::

Angst vorm Nachbarspritzer | 11.12.2007

Jugendsex endlich verboten

Die Welt wird jeden Tag ein bisschen besser. Ach, ein ganzes Stück sogar. Denn dafür reißen sich ja Stunde um Stunde allein in Deutschland gut 10.000 Berufspolitiker die Knöpfe vom Kragen, schwitzend und prustend für das Wohl der Menschheit. Vorgestern hat Schäuble mit dem totalen Überwachungskrieg den unentdeckten internationalen Terrorismus besiegt, gerade wurde auf Bali das Makroklima gerettet, nun geht's ums Mikroklima der Jugend. ::: MEHR :::

Kommentar | 02.11.2007

Titanic und die Zeugen der Aufregung

Die Titanic hält es für einen PR-Erfolg, doch es ist nur Unterhaltung, Medienfutter, eine Themenverbrennung ohne Rücksicht auf Rohstoffe und Umweltschäden: der angebliche Maddie-Skandal. Es trifft die gleiche Kritik wie bei anderen Zerrbildern: Solange die Medien die Darstellungsform Satire außerhalb von inszenierten Skandalen ignorieren, haben sie auch die selbst geschaffene Empörungen zu ignorieren. Satire ist eben weit mehr als eine Mohamed-Karikatur, der millionste Hitler-Vergleich und eine Maddie-Schokolade (obwohl sie alle natürlich ihre Berechtigung haben). ::: MEHR :::

Martin Buchholz | 30.10.2007

Weiße Schafe scheißen braun (Buchholz blogt sich durch die Woche)

Montag, 22. Oktober - Es gab mal Zeiten, da vernahm man aufregende Dinge aus der Schweiz, wie zum Beispiel: "Im Sommer scheint Sonne; im Winter, da schneit's in der Schweiz, in der Schweiz, in der Schweiz." Viel mehr als dieses Wissen, in zwei Schlagerzeilen zusammengefaßt, brauchte man eigentlich nicht, um halbwegs über das benachbarte Alpentraumland informiert zu sein: Mal Sonne, mal Schnee! Am gestrigen Sonntag allerdings hagelte es in der Schweiz, ::: MEHR :::

Anschlussstelle Österreich | 03.10.2007

Sehr geehrter Herr Innenminister Platter,

die Härtefallkommission des Helgoländer Vorboten hat Ihre neuerlichen Ausfälle geprüft. Insbesondere Ihre Haltung, der Vollzug des Fremdenrechts gehöre zu den unschönen Aufgaben eines Innenministers, bei deren Auslegung wir zu Ihren Gunsten "unschön" weniger und "Aufgaben" um so mehr betont sahen, hat Sie gem. des Kriterienkatalogs PSASV (EWR/Anh. II: 389L0686, 393L0068, 393L0095) für einen Anschluss an den deutschen Innenminister Wolle Schäuble qualifiziert. ::: MEHR :::

Mehr Sammelbildchen für alle | 06.09.2007

Mehr Schockfotos gegen Politikschock

Es muss Politikerinnen geben, denen die Fotze leckt allein bei dem Gedanken, sie könnten bestimmen, mit welchen Belehrungen auf Zigarettenschachteln man das Volk drangsalieren kann. Deshalb ist auch keine Idee zu blöd, als dass sich nicht ein Politiker fände, sie auszusprechen. Was nach den Regeln des Medienzirkus' natürlich verbreitet werden muss. Je absurder, je wahnsinniger, je durchgeknallter eine Politiker-Idee (nicht eine politische Idee!) ist, um so größer der Aufmerksamkeitsgrad. ::: MEHR :::

Deutschlandterror | 17.07.2007

Sicherheitsdebattensprengstoff

- Irgendwann wird ein hochrangiger Politiker mitten in seiner Rede vor dem Hohen Haus oder bei der Eröffnung eines sehr wichtigen Gipfels mit einem Herzinfarkt zusammenbrechen. Daraufhin wird die Fernseh-Live-Berichterstattung grundsätzlich untersagt, weil solche Bilder die deutschen Sicherheitsinteressen gefährden, und zwar potentiell gleich auf der ganzen Welt - eine globale Bedrohung also. ::: MEHR :::

Gsella am Dienstag | 15.07.2007

Titanic Schwanz-Group präsentiert

Aus aktuellem Anlass ein neues, kleines (und schrumpeliges, eher ungewaschenes) Schniedel -Gedicht von Thomas Gsella:  ::: MEHR :::

Neuer Wikipedia-Skandal | 30.06.2007

Das Sommerloch im dt. Journalismus

Sommerloch bezeichnet Zeitabschnitte, in denen die Unfähigkeit deutscher Journalisten, Journalismus zu betreiben, nicht von kolportier- und kommentierbarer Politikersülze verdeckt wird. Bei Zeitungsjournalisten löst die so verursachte Weißfläche im Umbruch einen Textreflex aus, bei dem solange jeder verfügbare Text ins Blatt gekippt wird, bis die Weißflächen zwischen den Anzeigen verschwunden sind. In manchen Tageszeitungen werden neben Text auch Bilder verwurstet. ::: MEHR :::

Martin Buchholz | 20.05.2007

Aus der Zone für die Zone

Frohe Botschaft für alle Ostalgiker: Die Zone lebt! Und mit ihr der Schutzwall! Und wer in die Zone rein will, der braucht einen Passierschein. Zwar wird der neue Schutzwall nur zwölf Kilometer lang sein, aber immerhin - ein Anfang wäre gemacht. Angela macht's möglich. Sie läßt alte DDR-Seligkeit in den meckpommerschen Auen neu erstehen. In Heiligendamm an der Ostsee will sie ihren internationalen Gästen demonstrieren, welche Gipfel der real existierenden Staatssicherheit in Deutschland erreichbar sind. ::: MEHR :::

Rückblende | 23.02.2007

Hartz und andere Nicht-Verbrecher

Ein nichtendenwollender Jubel geht durch das Land! Alle Hartz-IV-Empfänger feiern Freudenfeste. Peter Hartz, ihr Schutzpatron, in dessen Namen sie jeden Tag ihren Namenstag feiern dürfen, ist und bleibt ein freier Mann. Das Urteil wurde nicht gesprochen, sondern abgesprochen. Denn der Mann hat alles gestanden - nach dem Motto: Lieber gestanden als gesessen. Das könnte der erste Schritt sein hin zu einer umfassenden Justizreform: Wer brav geständig ist, muß hinterher nicht gesäßig sein. Bald werden alle Gefängnisse leerstehen und endlich sinnvoll genutzt werden können, zum Beispiel für die Einlagerung von sterbeunwilligen Senioren. ::: MEHR :::

Gsella am Dienstag | 10.10.2006

Ich dichte dich dicht (My Fair Rap tnochemal)

Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Frankfurter Würstchens ::: MEHR :::

Dichtung zur Unzeit | 02.08.2006

Who is Who im Nahen Osten

Früher war man Opfer, Aber jetzt ist´s später. Und so versucht man sich als Täter. ::: MEHR :::

Fragen der Woche | 28.07.2006

Mediale Kriegs-Blähungen?

Was ist ein Krieg? Dürfen wir überhaupt altmodische Fragen nach Krieg und Frieden stellen? Hat eigentlich jemand geklärt, was der jüngste Krieg wieder kostet? Also auch uns, ob nun mit Friedensmördern oder "humanitären" Samaritern? Sind Soldaten nicht zum Totschießen da und warum gab's dann so ein Bohei um die vier Unifil-Soldaten? Wird Matthias Küntzel für seine Kriegspropaganda von irgendwem bezahlt? ::: MEHR :::

Fragen der Woche | 16.07.2006

Wer ist deutsche Bundeskanzlerin?

Ist Merkel wirklich Bundeskanzlerin? Oder wackelt ihr Stuhl, weil sie ihre Königsrolle jetzt so betont hat, so deutlich und - plump? Hat Günter Netzer Erektionsstörungen (ist wirklich nur eine Frage, die einem so durch den Kopf schießt, wenn er sich öffentlich sabotiert)? ::: MEHR :::

Fragen der Woche | 07.07.2006

Tötet Mc Winkel?

Ist es nicht etwas viel Aufwand, für einen Spreeblick-Gag eine ganze Toni Mahoni-CD mit schmerzhaftem Geträller zu produzieren? Gibt es Neues vom Medienkodex? ::: MEHR :::

Gastbeitrag Klaus Wührl | 02.07.2006

Ali Stoiba und die 15 Räuba!

Entführung. Menschen verschwinden. Das Ende jeder Vernunft. In monatelangen, zähen Verhandlungen, geheim geführt, an abgeschiedenen Orten, oft mehr mit Andeutungen als mit konkreten Vereinbarungen, wird versucht zu retten, was zu retten ist. ::: MEHR :::

Fragen der Woche | 30.06.2006

Darf man Sabine Bätzing lieben?

Habt ihr Angela Merkel beim Elfmeterschießen gegen Argentinien jubeln sehen (süß!)? Wie tot ist Robert Gernhardt wirklich? Hat auch Udo Vetter einen news alert (weil: die Blogspürhunde schüffeln ja nur im eigenen Mist)? ::: MEHR :::

Hass-Tiraden | 28.06.2006

Sehr geehrte Shimano Inc. Japsen,

hiermit bewerbe ich mich um eine Anstellung im Bereich Führungsarschlöcher. Gerne würde ich Sie dabei unterstützen, das Mohr-Deutschland zu zerstören. Nachdem ich über die letzten Wochen Ihren Test "wir wechseln mal kurz die Bremsbacken am Fahrrad" mit 47 Wutanfällen absolviert habe, dürfen Sie mich als hinreichend qualifiziert betrachten. Als Bewerbungsgrundlage sende ich Ihnen nun neben einer Würdigung Ihrer bisherigen Bemühungen um die Verscheißerung der Welt einige konstruktive Vorschläge, wie ich Sie gerade Deutsche zu Kamikazen machen können. ::: MEHR :::

Gastbeitrag Klaus Wührl | 20.06.2006

Straßen leergefegt – Yuppies vögeln für Deutschland!

Waren Sie in den letzten Tagen schon mal auf der Straße – egal zu welcher Tageszeit? Fällt Ihnen da auch diese merkwürdige Stille, diese Leere allerorten auf? Stattdessen knarzen, stöhnen, ächzen aus den hitzeinduziert geöffneten Fenstern von ein-, zwei-, drei-Zimmerwohnungen, Reihenhäusern, Doppelhaushälften und Einfamilienhäusern mittlerer Kategorie... ::: MEHR :::

Fragen der Woche | 11.06.2006

Polizisten im Puff und bei der WM

Auf der einen Seite schaffen wir die bezahlte körperliche Arbeit mit viel Aufwand ab, auf der anderen Seite ersinnen wir (und fördern wir z.B. krankenkassenfinanziell) die zu bezahlende körperliche Arbeit - wie heißt die pfiffige Wochenfrage dazu?

Finden Polizisten Puff-Durchsuchungen wohl geil? Für wieviel Euro können wir eine der 40.000 WM-Zwangsprostituierten ablösen?

::: MEHR :::

Fragen der Woche | 27.05.2006

Döner gebiert Erbrechen aus toten Hosen

Sollten nicht auch Politiker rumlaufen wie Lordi? An was dachte der DUDEN-Redakteur, als er unserem deutschen Sprachschatz den Imperativ von gebären (gebier!) hinzufügte? Gibt es ein geheimes Abkommen zwischen Architekten und Fensterputzern? Wie entsteht nicht-zum-Verzehr-geeignete Rinde an einem Käse? Ist Döner-Erbrechen eine fremdenfeindliche Straftat? ::: MEHR :::

Fragen der Woche (BND special) | 22.05.2006

Schniff schnaff schnüffel

Warum füllt der brave Deutsche in jedem Hotel den Meldeschein für die Polizei aus? Gab es jemals Proteste gegen die Bereitstellung aller Telefonverbindungsdaten? Sind die Schnüffler zu doof zum Schnüffeln, dass sie eigene Zugangsschnittstellen fürs Mobilfunknetz brauchen? Ist es theoretisch möglich, dass Geheimdienste verbotene Sachen tun? ::: MEHR :::

Fragen der Woche | 12.05.2006

Pofallas Döner-Verschnitt ät Bums-Bahn

Wer ist Ronald Pofalla? Und wer Schnurzipuff Kusch? Tut eigentlich niemand etwas gegen den als Döner Kebab gehandelten Müllhackmatschamspieß (ah, guter, integrierender Guinness-Wettbewerb: wer bringt mit der kleinst möglichen Menge Fleischrestgewürzpampe zehn Tester zum Kotzen? Ich glaube ja schon lange, dass diese Döner-Buden keine Geldwaschmaschinen, sondern aktive Al Kaida-Zellen sind - und Dämel Schäuble merkt mal wieder nix.) Und wo ist das Gyros geblieben (durch die etwas lange Klammerbemerkung ist dieser Anschluss jetzt leicht entwitzt)? ::: MEHR :::

Mit der Titanic auf der Couch | 09.04.2006

Satire-Magazin sexualisiert Teenie-Band

Es wird, liebe Titanic, eine neue Rubrik, ähnlich anbiedernd wie eure "Briefe an die Leser" (deren einziger Satiregehalt ja der ist, sich gerade an definitive Nicht-Leser zu wenden) - allerdings mit deutlich größerem Wohlfühl-Faktor und erheblich gesteigertem Nutzwert. Wir legen uns ab sofort jeden Monat mit euch auf die Couch. Wegen der großen Beratungsnachfrage von Seiten der Politik bitten wir aber um euer geschätztes Verständnis, dass wir jeweils nur eine Sitzung anbieten können. Für weitergehende Lebenshilfe vermitteln wir aber gerne. ::: MEHR :::

Gastbeitrag Martin Buchholz | 07.04.2006

Das Sabbeln der Belammerten: Multikulti und Monokultur

"Multikulti ist gescheitert", verkündet BILD, das Zentralorgan des deutschen kulturellen Leitwesens. Damit wir uns richtig verstehen: Mit Multikulti ist nicht das halbwegs gewaltfreie Beisammensein von Ossis und Wessis gemeint. Etwas, was ich in unermüdlicher Sozialarbeit jeden Abend mit meinem Publikum einzuüben versuche. Da bin ich im Dauereinsatz, um Integrationshilfe zu leisten bei Ost- wie Westmenschen mit ihren jeweils ganz anderen soziokulturellen Traditionen und ihren gegeneinander abgeschotteten Milieus. ::: MEHR :::

Gastsatire Hubert Burghardt | 20.02.2006

Dr. Merkel oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben

Während Joaquim Phönix derzeit als Jonny Cash in den Kinos singt „I walk the line” soll Mahmud Ahmadinedschad sie ja bereits überschritten haben, also die rote Linie, behauptet jedenfalls Angela Merkel. Da erdreistet sich dieser antisemitische “Prügel-Perser-Präsident“ doch tatsächlich eine eigne Atombombe bauen zu wollen. Dabei sollte diese großmäulige Mullah-Marionette die Schnauze halten und das iranische Öl in unsere Tanks füllen statt ins diplomatische Feuer zu gießen. Kein Wunder, dass der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Eckard von Klaeden, fordert, dass man „den Iran über die Folgen unkooperativen Verhaltens im unklaren lassen sollte.“ ::: MEHR :::

Gastbeitrag Martin Buchholz | 12.02.2006

Wenn Mohammed blöde Witze reißt...

Also, manchmal ist Mohammed schon ein ziemlicher Knallkopp. Nein, keine Panik! Bitte, beruhigen sie sich. Sie können unbesorgt weiterlesen. Ich meine nicht den Mohammed, an den sie jetzt angstvoll denken, sondern einen alten Bekannten von mir, einen libanesischen Autor, der seit langen Jahren schon in Deutschland lebt und auch auf deutsch schreibt. ::: MEHR :::

Gsella am Dienstag: Rap für Jean-Remy | 27.01.2006

Du bist ganz arm scheiße, Deutschland

Bundestag | 23.01.2006

Die schönsten Zwischenrufe - eine Auswahl

Mehr als 57.000 Zwischenrufe hat der HELGOLÄNDER VORBOTE für die vergangene Legislaturperiode gezählt. Doch was waren die schönsten Zwischenrufe im Bundestag. Wir haben im Folgenden eine Auswahl zu verschiedenen Themen zusammengestellt. ::: MEHR :::

Gastbeitrag: Fritz Eckenga | 18.01.2006

Ich bin einkaufen!

Damit die Dinge meines Lebens nicht in Unordnung geraten, führe ich Ordnungslisten. Ganz oben auf der Wichtigkeits-Skala steht selbstverständlich der überlebenswichtige Einkaufszettel. Der aber wäre natürlich ganz nutzlos, gäbe es nicht die Erledigungsliste, auf der das aktuell abzuarbeitende Pensum lückenlos festgehalten ist und auf der deswegen „Einkaufen gehen und Einkaufszettel mitnehmen“ erste Priorität hat. Die Lebenserfahrung sagt außerdem, dass es vorteilhaft ist, im entscheidenden Moment, nämlich an der Supermarktkasse, einen seriösen Eindruck, also ausreichend Zahlungsmittel zu hinterlassen. Wichtig ist deswegen auch, dass ich mich gelegentlich darum bemühe, der Liste mit der Überschrift Geldverdienen die nötige Aufmerksamkeit zu widmen. ::: MEHR :::

Gastbeitrag: Hubert Burghardt | 05.01.2006

Oh, Gott!

Glauben Sie an Gott? Viele Mensche tun das! Ich auch! Na ja, wenigstens hab ich mal dran geglaubt. Als Kind. Schließlich bin ich in einer christlich geprägten Gesellschaft aufgewachsen. Aber mit zunehmender Kritikfähigkeit sank doch irgendwie mein Gottvertrauen. Ich dachte immer, diese Entwicklung bedingt sich logischerweise gegenseitig. Aber jetzt hat ein Wissenschaftler in Laborversuchen bei Buddhistischen Mönchen und Franziskanernonnen durch eine Magnetstimulation der rechten Schläfenlappen spirituelle Ergebnisse provoziert für die er ein angebliches Gottes-Gen verantwortlich macht. ::: MEHR :::

Blogwatch | 29.12.2005

Die Welt dankt Susanne Osthoff: du bist Deutschland

So kurz vor Jahresende übernimmt der HELGOLÄNDER VORBOTE gerne stellvertretend für alle Deutschen die Aufgabe, Susanne Osthoff zu danken: zu danken für ihren unermesslichen Beitrag zum Wiederaufbau Deutschlands. ::: MEHR :::

DB-Bashing | 31.10.2005

Deutsche Bahn kann nicht Bahnfahren

Ein schönes Beispiel für die Absurdität von Politik und ihrer Irrelevanz für den Weltenlauf war kürzlich die Erregung des deutschen Parlaments über Noch-Bahn-Chef Hartmut Mehdorn. Der sprach von den »so genannten Verkehrsexperten«, die im Drei-Tage-Rhythmus gegen ihn, den großen Sanierer, polemisierten. Das fanden die so genannten Verkehrsexperten und ihre Expertenkollegen anderer Fakultäten so befremdlich, dass auch straßenkampferprobte Grüne eine Entschuldigung erwarteten. In graduellen Abstufungen fiel das Wort »Rücktritt«, den viele nur noch für eine Frage der Zeit hielten. ::: MEHR :::

Predigt | 24.08.2005

Es geschehen Zeichen und Wunder

Nicht erst seit dem Weltjugendtag wissen wir: Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist! Allenthalben geschehen dieser Tage in Deutschland am laufenden Band Zeichen und – eben höchst wunderliche Dinge. ::: MEHR :::

Gastbeitrag | 29.06.2005

Killing for Germany

Vorbildlich: Im folgenden Gastbeitrag beleuchtet Gregor Simon eine Branche, die sonst eher ein Schattendasein führt. Dabei zeigt sein Interview mit Profikillerin Anita P. wie leicht sich das Arbeitslosenproblem in Deutschland lösen ließe. ::: MEHR :::

Der Reichstagsbeobachter | 07.06.2005

Das Plenum holt tief Luft ...

Es nicht nicht mehr lange hin bis zum möglichen vorzeitigen Ende der deutschen Zwischenrufer-Meisterschaft. Sicherlich haben wir von dem einen oder anderen Parlamentarier bereits »die Abschiedsrede« (Hans Michelbach [CDU/CSU]) vernommen und vielleicht auch schon den Abschiedzwischenruf. Doch der Vorwurf »Ihr habt einfach keine Kondition« (Marianne Tritz [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]) läuft definitiv ins Leere. Im Gegenteil, unsere Zwischenruf-Künstler legten sich wieder einmal mächtig ins Zeug. ::: MEHR :::

Der Reichstagsbeobachter | 30.04.2005

Heiße Luftkämpfe unter der Reichstagskuppel

Ist der Platzhirsch aus dem Wald, schimpfen die Rohrspatzen auf dem Dach. Dieses oder ähnliche misslungene Phrasenspiele schlagen dem Reichstagsbeobachter über dem Kopf zusammen, sieht er sich die Zwischenruferstatistik für die Bundestagssitzungswoche vom 20. bis 22. April an. ::: MEHR :::

Der Reichstagsbeobachter | 19.04.2005

Meister des Zwischenrufs

Lob aus Expertenmund: „Er ist ein Meister des Zwischenrufs!“ zollte am vorigen Freitag ein protokollarisch nicht erfasster Abgeordneter der SPD seinem Kollegen Steffen Kampeter (CDU/CSU) Respekt. Mit Recht, denn Steffen Kampeter gehört zur Spitzengruppe unserer wöchentlichen Zwischenruferstatistik. Doch ob es auch für den Titel reicht? ::: MEHR :::

Der Reichstagsbeobachter | 15.04.2005

Im Bundestag: "Bescheuert, bescheuert, bescheuert"

Politiker sollen ja ein Vorbild für die Jugend sein, gerade am Ort ihres öffentlichen Wirkens, im Bundestag: Ordentliche Umgangsformen vorleben und mit ihrer eigenen Beschlagenheit und Bildung Leuchtstern sein für die oft noch vermeintlich orientierungslose Jugend. Der Reichstagsbeobachter des HELGOLÄNDER VORBOTEN hat sich deshalb einmal umgehört bei der gestrigen bildungspolitischen Debatte im Reichstag – mit erstaunlichen Ergebnissen. ::: MEHR :::

Gastsatire | 14.04.2005

DVDs und alte Säcke

Die Qual der Wahl anästhesiert Kugelblitz Lars Johansen nicht, sondern streut noch satirisches Salz in die Wunden. Und das ist auch gut so, denn als Schwarzes Schaf hat er es mit seiner Kabarett-Gruppe bis in die Zwischenrunde geschafft – und da wird sein Witz mit scharfen Messern auf Herz und Nieren geprüft. ::: MEHR :::

HV-Krimi (1) | 27.03.2005

Gonzo Friedrichsen jagt den Verräter

11 Uhr 15 in meinem Büro in der Küstenstraße, Ecke Helgoländer.

„Mr. Friedrichsen?“

Ich blickte auf, zeitgleich an meinem Zigarillo ziehend und noch einen Schluck von meinem Guten-Morgen-Whiskey nehmend, – und verschluckte mich. Verdammt, das Duell um den cooleren Auftritt hatte sie gewonnen.

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Der Reichstagsbeobachter | 21.03.2005

Wer brüllt am besten?

Nun ist die da: Die Auswertung der ersten Sitzungswoche im März. Unser Reichstagsbeobachter hat wieder einmal genau hingeschaut. Deutlicher Gewinner diesmal ist Dauerbrenner Jörg Tauss von der SPD mit 74 Zwischenrufen. Erst weit dahinter folgt Ernst Hinsken (CDU/ CSU) mit 58 verbalen Einwürfen. Auf dem dritten Platz: Sein Fraktionskollege Hartmut Schauerte. ::: MEHR :::

Fragen der Woche | 00.00.0000

Späte Mehrwertsteuer-Erhöhung gefährdet WM-Sicherheit

Was machen die Menschen in Huehuetenango, die gar kein Wetter haben, über das man ganzjährig quasseln kann? Sollte man nicht die MWSt-Erhöhung zur WM vorziehen, um die Sicherheit finanzieren zu können? ::: MEHR :::

Fragen der Woche | 00.00.0000

Trägt Prantl Sneaker-Socken?

Hat man in der Focus-Redaktion keine Manieren (zu denen "Danke sagen" gehören könnte)? Gibt es ernsthaft Menschen, die "Achim Achilles" kaufen? Welche Artikel hätten jeden Tag Platz auf Seite 1, wenn niemand die "Gesundheitsreform" erfunden hätte? Wann wird Sabine Bätzing den Orgasmus zur Droge erklären (und wie viel kann man davon schnell noch vorholen)? ::: MEHR :::

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