Für Hartgesottene: das Modell Ehepartner
Ausstattung:
Zu Beginn wie beim Lebensabschnittspartner je nach Wunsch. Mit der Zeit deinstalliert sich allerdings automatisch die meiste Software (Sex, Einladung zum Essen) um Platz für mehr Hardware zu schaffen. Für gewöhnlich ist das Modell Ehepartner nicht mehr upgradefähig, hält aber einige Gimmicks bereit (Haarausfall, kleine Marotten, Kinder).
Wartung:
Nach der Anlaufphase reicht hier eine Routine-Programmierung. In der Regel sollte man den Ehepartner gar nicht mehr bemerken. Die meisten Nutzer verwenden zudem einen Sprachfilter, der auf die Tonwiedergabe des Ehepartners eingestellt ist.
Vor- und Nachteile:
Großes Steuerplus: Das Modell Ehepartner wird staatlich subventioniert. Großes Problem sind die langen Vertragslaufzeiten (lebenslänglich); ein vorzeitiger Ausstieg kann hier sehr teuer werden. Viele Nutzer vergessen zudem, dass Ehepartner im Prinzip nicht kompatibel mit anderen Lebensabschnittspartnern sind.
Anschaffung:
Der Trojaner unter den Mitmenschen. Ein Lebensanschnittspartner wird häufig fast wie von selbst zum Ehepartner. Die Deinstallation ist dann allerdings sehr viel aufwändiger.
Fazit:
Nur für den Mitmenschen-Junkie. Dann aber ist das Modell Ehepartner eine vergleichsweise preiswerte Lösung.




