Für Unentschlossene: das Modell Lebensabschnittspartner
Ausstattung:
Im Prinzip je nach Wunsch. Der Hersteller kommt den Verbraucherwünschen aber nur sehr ungenügend nach, die Nachfrage übersteigt hier bei weitem das Angebot. Viele Verbraucher geben sich daher mit einer abgespeckten (sinnbildlich, nicht wortwörtlich!) Version zufrieden oder fallen gar auf Ramschware herein. Vor dem Erwerb eines Lebensabschnittspartners sollte man auch unbedingt auf versteckte Mängel (Mundgeruch, haart, Frauenmörder) achten.
Wartung:
Pflegeleicht, wenn man seinen Mitmenschen nach Bedarf abschalten kann. Man sollte daher gut überlegen, ob man den Selbststartmodus (Ausgabe der Handy-Nummer) zulässt oder den Lebensabschnittspartner gar dauerhaft in das eigene Schlafzimmer verlegt.
Vor- und Nachteile:
Günstige Einsteigerpreise, pflegeleichte Wartung, schnelle Entsorgung – der Lebensabschnittspartner kennt eigentlich nur Vorteile. Doch in vielen Fällen verspricht die Verpackung mehr, als der Inhalt hergibt. Hier kann es dann unangenehme Überraschungen geben.
Vorsicht: Viele Lebensabschnittspartner versuchen von sich aus die Anwebdung „Ehe“ zu installieren.
Anschaffung:
Die Preise schwanken hier erheblich, zwischen 10 EUR (Flasche Wein) bis zu etlichen Tausend EUR und mehr (diverser Schmuck etc.) .
Fazit:
Für den Unentschlossenen genau das Richtige. Wer langfristig einen Mitmenschen auf seine Bedürfnisse programmieren will, sollte bei der Auswahl allerdings nicht auf das erstbeste Modell zurückgreifen.




