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Kultur | 02.12.2011
Frauenrechtlerin wird zum Elch
 Der Satirepreis GÖTTINGER ELCH geht 2012 an die Cartoonistin,
Comiczeichnerin, Illustratorin, Malerin und Objektkünstlerin Franziska
Becker. Die Auszeichnung wird jährlich für ein satirisches Lebenswerk
vergeben und ist mit 3.333 Euro, einer silbernen Elchbrosche und 99
Dosen „Original Göttinger Elch-Rahmsüppchen“ dotiert.
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Feuilleton am Wochenende | 09.10.2010
Kopfgeburtenkontrolle
Kommentar | 01.06.2008
Beleidigungsfreiheit für Broder und Krienen
Zigeunerkönigin | 21.03.2008
Druckt Eren Keskin in die Meinungs- und Militärfreiheit
"In der Innen- wie in der Außenpolitik wird alles von der Armee
bestimmt. Egal wie sichtbar eine zivile Regierung in der Türkei auch
sein mag, bis heute hat es keine einzige Zivilregierung vermocht, ihr
Regierungsprogramm umzusetzen.
Das Militär bestimmt in der Türkei nicht nur die Innen- und
Außenpolitik, es tritt auch als große Wirtschaftsmacht auf. Mit ihrer
"Oyak"-Holding ist die türkische Armee in 30 verschiedenen
Wirtschaftsbranchen tätig.
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Gerechtigkeitsdebatte | 25.12.2007
Managergehälter: Politiker im Vergleich völlig überbezahlt
Politiker, weil sie mit ihrem eigenen Leben nicht zurande kommen,
müssen ja ständig andere Leute verbessern. Nu also mal wieder - nicht
neu: die unverdienten Bonzen. Wegen Gerechtigkeit und so sollen Manager
für ihre schlechte Performance nicht mehr diese Millionengagen beziehen
dürfen. Ist so eine Idee, der viele Politiker positiv gegenüberstehen,
weil's das Mehrheitsvolk freut, und das muss zwischen den ganzen
Ekelaktionen des Tagesgeschäfts auch mal sein. Parteipappnasen-Karneval
quasi. Der Spiegel  berichtete.
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Protestbrief | 24.11.2007
Wir sind keine „gelben Spione“, sondern einfach Menschen aus China!
Mit aufreißerischem und verhetzendem Titelblatt „Die gelben Spione  “ und
dem mit vielen unwahren Behauptungen und suggestiven Methoden
geschriebenen Artikel „Prinzip Sandkorn“ in ihrer Ausgabe vom 27.August
2007 hat die Wochenzeitschrift »Der Spiegel« alle chinesischen
Studenten, Wissenschaftler, Angestellten und Unternehmer in Deutschland
faktisch als Wirtschaftsspione unter Generalverdacht gestellt.
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Gastbeitrag Julia Seeliger | 31.10.2007
"Einfach blöde - SPIEGEL ONLINE über Prostitution"
Mal wieder auf allerniedrigstem Niveau haut SpOn was raus - diesmal eine Reportage zum Thema Prostitution in Berlin  , verfasst von Anna Reimann, die immer wieder durch reißerische Artikel auffällt  , und Marie Preuß. Sex sells haben die beiden Redakteurinnen sich wohl gedacht, und den latenten deutschen Rassismus können wir dann auch gleich mal mitbedienen. ::: MEHR :::
Deutsche Hochkultur unpassend | 20.09.2007
CSU legt Goethe Parteiaustritt nahe
Die süßeste aller Landräte, Gabriele Pauli, ist eine echte Aufklärerin. Viel hat sie bereits zur Befremdlichkeit der CSU zu Tage gefördert, und nach ihrem neuen Vorschlag, Ehen auf sieben Jahre zu befristen, wissen wir auch: Johann Wolfgang von Goethe passt nicht zur CSU. Sagt Edmund Stoibers Stellvertreter Ingo Friedrich, der mit den Worten zitiert  wird: "Wer solche Vorstellungen äußert, gehört nicht mehr in die CSU." Lesen wir also mal bei Goethe:
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Hirnseuche Demokratie | 06.08.2007
Kleine Utopie am Montag
"Demokratie? Lass mich mit dem antiken Scheiß in Ruhe." Eine normale
Reaktion, wenn man am rauchfreien Tresen auf die deutsche
Parteisoldatenoligarchie zu sprechen kommt und sich zu ihr mäkelnd
verhält. Und tatsächlich muss auch der strenggläubigste Demokrat
einsehen: so einfach ist der Sinn von Demokratie nicht einzusehen. Ein
von Milliarden sinnloser Ge- und Verbote gelenktes Leben spart Denkzeit
und macht Kapazitäten für mehr Rtlsat1prosiebenschisselaweng-Zufuhr
frei. Auch unser liebstes Radfahrer-Hobby lebt davon, dass von oben wer
ist, vor dem wir den Buckel krümmen können. Und wie unsicher wäre die
Welt, wen nicht mehr nur der Lokus Ort unserer Selbstbestimmung wäre,
sondern allüberall sich unsere Humanitas entfalten und ausbreiten
könnte?
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Pressemitteilung | 26.07.2007
Lobby-Control warnt vor Gratis-Beamten
Als Lobbyisten verkleidete Aktivisten von LobbyControl sonnten sich
heute mit Cocktails und Sandspielzeug vor dem Finanzministerium. Unter
dem Motto „Lobbyisten in die Sommerpause – und dann nach Hause“
startete LobbyControl damit eine Kampagne gegen die Mitarbeit von
Unternehmenslobbyisten in Ministerien.
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Journalismus am Abgrund | 14.07.2007
taz-Wahrheit verbreitet Helgoland-Lüge
Sehr geehrte Frau Rönneburg,
bisher habe ich die taz für eine seriöse Publikation gehalten u.s.w.
Doch bei Ihrer aktuellen Geschichte "Das deutsche Guantánamo"  sind Sie
einer einzigen PR-Kampagne des Innenministeriums aufgesessen. Mit ein
bisschen Recherche hätten Sie das auch merken müssen. Ich gehe sogar
soweit zu behaupten, dass Sie und Ihr Team überhaupt nicht auf
Helgoland waren und dass Sie die angeblich dort geführten Gespräche
einer auch mir vorliegenden Pressemappe des Sportministers entnommen
haben.
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Expertentipp zu NSDAP-Outing | 03.07.2007
Hildebrandt, nicht beißen, sondern laut bellen!
Lieber Herr Hildebrandt, Alter, nun bleiben Sie doch mal besonnen.
Focus berichtet also über Ihre (angebliche) NSDAP-Mitgliedschaft,
worüber alle anderen berichten. Okay. Aber das ist doch noch lange kein
"Rufmord", wie Sie im SZ-Interview  behaupten. Denn für einen Mord
muss ja wohl jemand tot sein. Das sind weder Sie noch Ihr Ruf. Wie
sollte auch ein Magazin, dessen Chefredakteur Sie selbst als
"Fakten-Kalfaktor" eingeschätzt haben, mit einer "liederlichen,
betrügerischen journalistischen" Arbeit zu Ihrem Rufmörder werden?
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Welcher Mitmensch lohnt sich IV | 19.06.2007
Für Hartgesottene: das Modell Ehepartner
Für umweltbewusste Verbraucher wird die Entscheidung immer schwieriger: Welchen Mitmenschen soll ich mir anschaffen? In einer kleinen Serie  berät HV seine Leser über die optimale Anschaffung des für sie lohnenden Mitmenschen und stellt verschiedene Human-Typen vor. In Teil 4: das Modell Ehepartner ::: MEHR :::
DJV / BDZV | 17.06.2007
Hambacher Appell zur Pressefreiheit in Deutschland
Eine Presse, die der Politik nach dem Mund redet, taugt nicht für die
Demokratie. Das wussten die Publizisten Jakob Siebenpfeiffer und Georg
August Wirth ganz genau. Kritisch müsse die Presse sein, nur dann sei
eine echte und vor allem freie Meinungsbildung möglich. Die beiden
Demokraten gründeten den „Deutschen Preß- und Vaterlandsverein“. Dieser
„Pressverein“ organisierte ein Volksfest – so unterlief er das Verbot
politischer Versammlungen. Das war im Mai 1832, vor genau 175 Jahren.
Das Hambacher Fest ist seither Synonym für den demokratischen Aufbruch
und untrennbar verbunden mit dem Kampf für eine von jeglicher Zensur
befreite Presse. Demokratie und Pressefreiheit sind untrennbar
miteinander verbunden. Damals wie heute.
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Rüsselsheimer Filmtage | 04.06.2007
Satire über Selbstmordversuche gewinnt
Der Kurzfilm „Achterbahn“ von Frank Wegerhoff hat den ersten Preis der
14. Rüsselsheimer Filmtage für satirische Kurzfilme gewonnen. Die 1100
Zuschauer des zweitägigen Festivals im Rüsselsheimer Stadttheater
wählten den 17 Minuten langen Spielfilm über die Tücken des
Selbstmordes zum Gewinner des Wettbewerbs. Auf Platz zwei kam der
Stop-Animationsfilm „Freilandeier“ von Daniel Faigle, die
Trickanimation „Bundeswehrtyp“ von Till Penzek und Jon Frickey erhielt
den dritten Preis.
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Welcher Mitmensch lohnt sich III | 01.06.2007
Modell Lebensabschnittspartner für Unentschlossene
Für umweltbewusste Verbraucher wird die Entscheidung immer schwieriger: Welchen Mitmenschen soll ich mir anschaffen? In einer kleinen Serie  berät HV seine Leser über die optimale Anschaffung des für sie lohnenden Mitmenschen und stellt verschiedene Human-Typen vor. In Teil 3: das Modell Lebensabschnittspartner für Untentschlossene. ::: MEHR :::
Welcher Mitmensch lohnt sich II | 30.05.2007
Im Test: Erlebnis-Modell Kind
Für umweltbewusste Verbraucher wird die Entscheidung immer schwieriger: Welchen Mitmenschen soll ich mir anschaffen? In einer kleinen Serie  berät HV seine Leser über die optimale Anschaffung des für sie lohnenden Mitmenschen und stellt verschiedene Human-Typen vor. In Teil 2: das Erlebnis-Modell Kind. ::: MEHR :::
Gern gelinkt: Trickfilm | 29.05.2007
Der "Big Brother"-Staat (von David Scharf)
HV-Verbraucher-Service | 20.05.2007
Welcher Mitmensch lohnt sich?
Für umweltbewusste Verbraucher wird die Entscheidung immer schwieriger: Welchen Mitmenschen soll ich mir anschaffen? Waren die Modelle vergangener Zeiten von einfacher Machart (Mann geht arbeiten, Frau kocht) und wiesen geringe Restlaufzeiten auf, so verwirren moderne Human-Typen mit einer Vielzahl von Funktionen, Optionen und Genomen. Da reicht es schon lange nicht mehr aus, ein Kind einfach aufwachsen zu lassen. Dem anspruchsvollen Menschen-Nutzer stellen sich Fragen wie: Was für Services sollte ein Koital-Partner mindestens haben? Welche Up-Grades braucht der Dreijährige? oder Wo entsorge ich den Mitmenschen artgerecht?In einer kleinen Serie berät HV seine Leser über die optimale Anschaffung des für sie lohnenden Mitmenschen und stellt verschiedene Human-Typen vor. In Teil 1: das Basis-Modell Baby. ::: MEHR :::
Datenschützer | 16.04.2007
Keine heimliche Online-Durchsuchung von Computern
Wortlaut der Entschließung der Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern: Bisher ist nur die offene Durchsuchung privater Computer gesetzlich
geregelt. Trotzdem wollen staatliche Behörden auch heimliche
Online-Durchsuchungen durchführen. Bei einer Online-Durchsuchung
dringen Sicherheitsbehörden mittels sog. „Trojaner“ heimlich in den
Rechner ein und verschaffen sich Zugriff auf alle gespeicherten Daten.
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Medienkritik | 16.04.2007
Falle Oettinger: Medien trampeln voll rein
Deutschland ist ja ein einziges "Von Fall zu Fall". Großartig. Der
politische Pin-Up-Kalender, alle paar Tage gibt's ein neues Bild. Fall
Kurnaz  , Fall Steinmeier, Fall Pauli  , Triumph und Niederlage, Sieg und
Heil sind in Deutschland personalisiert. Nun haben wir einen "Fall
Oettinger  ". Er ist so kurz wie immer: „Anders als in einigen Nachrufen
zu lesen, gilt es festzuhalten: Hans Filbinger war kein
Nationalsozialist. Im Gegenteil:
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Netzwerk Recherche | 02.04.2007
Informationsfreiheitsgesetz im Praxis-Test
Mit 19,1 Millarden Euro Mehreinnahmen rechnet das Finanzministerium.
Und zwar wegen der Erhoehung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent.
Bloss - wie kommt man dort auf diese Summe? Einfach die bisherigen
Mehrwertsteuereinnahmen um 19 Prozent zu vermehren (was den 3
Prozentpunkten Aufschlag grob entspricht) geht natuerlich nicht:
Schliesslich erhoehen sich auch fuer den Staat mit der Anhebung der
MWSt die Ausgaben, steht den Buergern weniger Geld zur Verfuegung etc.
massive Wechselwirkungen gilt es also zu beruecksichtigen.
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Allerneuste Frankfurter Schule | 26.03.2007
Schürzenhilfe für Spammm.de
Alles braucht mal ein Update: die Softair, der Promillespiegel und der nach NFS genormte Witzbaukasten. Heute spendieren wir den Kollegen von SPAM dazu einen Hyperlink, und zwar einen besonders schönen: http://www.dwdl.de/article/news_10164,00.html  Der spart nämlich nicht nur 240 Zeichen ein, sondern macht aus der
verwunderlichen Meldung  "Was Zuschauer wirklich wollen" sogar eine
Satire.
In diesem Land... | 22.03.2007
müssen selbst 80-Jährige noch hart ran
Eine ganze große Website in einem Verzeichnis - gibt es sowas noch? Ja. Wilhelm Rühl  zeigt uns, wie es geht, - und wir zeigens voll tiefer, aufrechter Bewunderung. Kein Witz.
Gelesen | 19.03.2007
Räubergeschichte im Spiegel
„Der Goldschatz aus dem Bunker“, so lautet die recht harmlose Überschrift des Spiegel-Titels der vergangenen Woche (Spiegel 11/2007). Er ist zweigeteilt. Einmal geht es um die „spektakuläre Beutekunst-Ausstellung“ bzw. „aktuelle Beuteschau“ bzw. „das Beutekunst-Projekt“: „Moskau zeigt Raub-Gepränge aus der Schattenwelt der Merowinger – jener germanischen Unholde“, von denen der zweite Teil der Titelgeschichte handelt, waren die „blonden Kämpfer“ doch maß- und vorgeblich für den „größten anzunehmenden Unfall der Weltgeschichte“ verantwortlich: den „Absturz Roms und den Beginn des Mittelalters“.
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Redakteurshirnforschung | 10.01.2007
Deutsche Redakteure erkennen geilen Schwachsinn intuitiv als meldungsrelevant
Dem Redakteurshirn ist genetisch ein ewiges Geilheitsideal eincodiert: es reagiert auf obskuren Wissenschaftshokuspokus, der mit Sex zu tun hat, und sendet darauf einen starken Impuls aus, irgendeinen Blödsinn zu schreiben.
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HV-Recherche stoppt Datensammlung | 31.12.2006
BARMER vermisst Kinder - nur zum Allgemeinwohl
Die Musterung erfolgt in zwei Terminen - aus Effizienzgründen. In einer
ersten Maßnahme werden die volkswirtschaftlichen Basisdaten
aufgenommen: Körpergröße und Gewicht, die in die Standardwährung für
hirnfreies Humankapital, den BMI umgerechnet werden. Nur ein paar
besonders fette Blagen heulen bei der Prozedur. ::: MEHR :::
HV-Studenten-Service | 28.11.2006
Grundkurs Seriöse Wirtschaftsnachricht
Wie mache ich eine seriöse Wirtschaftsnachricht? In unserem HV-Studenten-Service  erklären wir heute angehenden Journalisten an einem Beispiel wie es geht. Vorlage ist die Konsumklimastudie  November 2006, die aktuell durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) vorgelegt wurde.
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HV-Studenten-Service | 26.10.2006
Grundkurs Wissenschaftsmeldung
Spiegel Online gibt uns aktuell das schöne Beispiel  einer gelungenen Wissenschaftsmeldung für sinnfreie Unterhaltungsmedien mit bildungsblödem Anspruch. Für Journalismusstudenten im gerade begonnenen Erstsemester hat HV einmal das Erfolgsrezept entschlüsselt. Die sieben katzengoldigen Regeln lauten:
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Von Tanja Krienen | 09.10.2006
Über die völlige Grundlosigkeit, Ähnlichkeiten zwischen Henryk M. Broder und Karl Kraus feststellen zu wollen.
Jene, die den „Untergang der Welt durch schwarze Magie“ in den
Feuilletons und anderen Schwatzbudenbezirken, z.B. den medialen
„Talk-Shows“, deren Charakter man unbedingt wörtlich nehmen sollte,
inszenieren, äußern manchmal den Ein- oder Ausfall, der „deutsch-jüdische Publizist“ Henryk M. Broder erinnere
in seinen Artikel an Karl Kraus (siehe: Wikipedia  ). Ob sich nun Broder wirklich an Karl
Kraus erinnert, oder die Postulierer dieser gewagten These an der
Sprach-, Literatur- und Kultur-Kritik-Demenz leiden, ...
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Gsella am Dienstag | 04.10.2006
Joseph Goebbels
Propagandaminister Broder spricht | 02.08.2006
Israel führt einen unschuldigen Krieg
"Mit Sitzblockaden gegen die Hisbollah?" fragt Henryk M. Broder  auf
Spiegel-Online, und wer schon einmal etwas von Broder gelesen hat, kann
sich die Antwort denken.
Was Broder beharrlich nicht checkt: es gibt keine jüdische Rasse. Die
Menschen, die heute in Israel wohnen, sind keine besondere Züchtung.
Sie unterscheiden sich biologisch nicht von ihren Nachbarn nah und
fern. Weshalb wir mit aller größter Sicherheit in Israel einen
ähnlichen Bevölkerungsanteil von Groß- und Kleingeister, Intelligenten
und Bekloppten antreffen wie überall sonst auf der Welt.
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Kommentar | 23.07.2006
Middle East War as usual
Wer den menschlichen Schwachmatismus studieren wollte, hätte mit dem
jüngsten "Nahost-Konflikt" ein probates Modell. Zurecht interessierte
sich die Forschung allerdings nicht für Schwachmatismus - wären dann
doch hunderte Lehrstühle überflüssig. Und so ist mal wieder Hochzeit für Quasselköppe.
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Dokumentation | 20.07.2006
GEZ: "Voll akzeptierte Gebührenpflicht"
Die internationale Kritik am GEZ-Angriffskrieg auf "neuartige Empfangsgeräte" reißt nicht ab  . Mittelstand und Steuerklagebund haben sich gefechtsklar gemacht. Als objektiver Kriegsberichterstatter wollte die Leuchtturm-Redaktion des HV wissen: Mit welcher Beute ist denn zu rechnen. Denn darüber hüllt sich die GEZ angeblich in Schweigen.
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Pressfreiheit | 30.06.2006
Günther Jauch Hochzeit mit Rechtsschutz
Das Ceterum censeo zum BILDblog heißt natürlich: "Die machen einen guten Job, das ist wichtig, Gegenöffentlichkeit, Blabla." Aber mit der Penetranz, mit der sie sich als Schlaulies und BILD als Doofheini hinstellen, geht doch einiges über den Jordan. Im Fall der juristischen Würdigung eines Berichterstattungsinteresses über Jauchs-Hochzeit verbeißen sie sich mal wieder im Kleinklein  .
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Deutsche Lightkultur | 14.04.2006
Was darf die Satire nicht?
Was darf die Satire nicht? Satire darf keinen noch halbwegs schönen Ron Sommer zeigen. Satire darf nicht Benjamin von Stuckrad-Barre verhöhnen. Satire darf kein Klopapier bedrucken. ::: MEHR :::
Für Sie gelesen | 13.04.2006
Satire nix gut für Schulunterricht
Satire in der Provinz - das ist mehr zum Lachen als im veräpfelten Frankfurt. Beispiel Nürtingen. Da hat eine Schule die Titanic  abbestellen müssen und dann doch wieder abonniert. Gerne verweisen wir auf die investigative Geschichte  von Barbara Gosson über Politik und Macht und den Parteienfilz von der Schulsekretärin bis zur Bundeskanzlerkandidatin. ::: MEHR :::
Dummheit | 01.04.2006
Die öffentliche Veranstaltung
Was ist eine öffentliche Veranstaltung? Sie ist ein schönes, grauses Lehrstück über die Blödheit der Menschen. Nehmen wir einmal diese Eröffnung einer Straße:
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Die Woche | 18.02.2006
Vogelgrippe, olympischer Sex, Wolfgang Schäuble, Rübezahl
Die Vogelgrippe  tönt herauf vom Keller der Brust; man kann solche Krisen an ihren Tönen scheiden, wie ich zeigen werde - der Rhythmus einer Krise schwillt und fällt dagegen immer so: erst tröpfelt es und rinnt leis’ zusammen, das sind die Meldungen im Vermischten; über Nacht aber braust der Bach, schäumt auf zum Fluss, zum Strom der Leitartikel und o Bild! Brennpunkte, breitet er sich und deckt das Land und fließt ins unendliche Meer: das ist das Feuilleton.
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Annotationen | 08.01.2006
Deutsche Komiker nerven FAS-Redakteur
Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Also sei Stefan Niggemeier 
( FAS  ) sein biederer "Diether Krebs war lustig"-Humor gegönnt. Warum
nicht. Als Kind habe ich mich auch über Didi weggeschmissen.
Über Medienjournalismus hingegen könnte man streiten - wenn denn jemand
mitmachen würde. Das geht aber leider nicht, weil die dafür zuständigen
Medienjournalisten Tag und Nacht fernsehen und dieses Leiden
zwischendurch als Erholungspause in Texte fassen müssen, wenn sie nicht
gerade mal einer Medien-Jury beisitzen - oder beides vereinen. So wie
heute  .
Stefan Niggemeier leidet unter den deutschen Fernsehkomikern. Offenbar
gibt es da einen "im breiten hessischen Dialekt" blödelnden Marburger
und einen großkotzigen Essener Porschefan "mit Minipli, geschmackloser
getönter Brille und zu engen Jeans".
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Berliner Konsortium | 13.10.2005
Kurt Tucholskys Deutschlandkritik erhält Update
Mit einem "Relaunch" von Kurt Tucholskys kritischem Bilderbuch
"Deutschland Deutschland über alles" wird sich der Verlag "Berliner
Konsortium" den 70. Todestag des bekannten Publizisten würdigen.
Während sich andere Verlage überwiegend auf den Nachdruck Tucholskys
prosaischer Werke wie "Rheinsberg" oder "Schloß Gripsholm"
konzentrieren, will das Berliner Konsortium seine Linie des kritischen
Journalismus in Buchform fortsetzen.
In dem 1929 erschienenen Original kritisiert Kurt Tucholsky in Wort und
Bild das wilhelminische Deutschland. "Es ging Tucholsky im Jahr der
Weltwirtschaftskrise mit seinem Deutschland-Buch um eine möglichst
wirkungsvolle Beeinflussung von Wählermassen: gegen deutschen
Militarismus, gegen soziales Unrecht und Klassenjustiz, gegen neuen
deutschen Chauvinismus sowie gegen unfähige »Realpolitiker« aller
Couleur." (Kindlers neues Literaturlexikon)
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Gastbeitrag PeeWee | 27.08.2005
Reiseführer durch Bressinien
Bressinien ist ein kleines, fast unbekanntes Land, das zwischen Irak und Iran liegt und dem Fachkundigen durch seine vielleicht einmaligen Kulturstätten bekannt sein dürfte. Leider erscheint Bressinien auf den wenigsten Landkarten, da es dem Iran zugerechnet wird, oder dem Irak, in manchen Fällen aber auch Israel oder den USA – je nach der aktuellen politischen Situation.
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Fortschritt aus Österreich | 13.08.2005
"Maßschneiderei bietet Strahlenschutzbrusttasche für Handys"
Deutschland muss wieder einmal neidvoll an die Alpen glotzen. In Österreich bewahren Maßanzüge jetzt die gsellschaftliche Elite vor dem Strahlentod. So sind Ärtzte und Top-Sportler quasi schon zu 99,999999 Prozent gerettet. Der Helgoländer Vorbote dokumentiert, wie die Kleine Zeitung  den sensationellen Fortschritt investigierte:
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Bundestag | 14.07.2005
Schlechtester Zwischenrufer: Jakob Maria Mierscheid
Der HELGOLÄNDER VORBOTE präsentiert heute die besten Zwischenrufer des Bundestages. Doch nicht alle Abgeordneten belebten mit unangemeldeten Lautäußerungen das Plenargeschehen. Schlechtester Zwischenrufer: Jakob Maria Mierscheid  , SPD. Der HELGOLÄNDER VORBOTE fragt, woran es gelegen hat.
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Medien | 09.07.2005
5 Tipps für Terrormeldungen
1. Papst zitieren 2. Sicherheitsrat erwähnen 3. Politiker-Häuptlinge "Staatenlenker" nennen 4. Reaktion der Börse nicht vergessen 5. Ganz wichtig: deutsche Opfer abzählen!
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Termin-Service | 03.05.2005
Kabarett und Satire im Fernsehn
Ein Service des Nürnberger Burgtheaters: die eventuell unterhaltsamen Fernseh-Ereignisse  der nächsten Tage.
Poesie | 27.04.2005
Blutsaugerreim

Weil Zecken necken kecken Recken und damit ob’s Verrecken Schrecken wecken immer fleißig Heckenecken checken
Verbannung nach Helgoland | 28.03.2005
Gewaltenteilung - Eine Illusion
Das deutsche Parlament – früher Bundestag, dann Wasserwerk, heute wieder Reichstag – wurde am 16. Oktober 2002 abgeschafft. Anders als Schröders erste gottbezugsfreie Vereidigung zum Chefsachenerklärungsberechtigten oder sein Nurnaturseitenhaar provozierte dies keine Leitartikel, das Bundesverfassungsgericht lehnte es ab, sich damit zu befassen. ::: MEHR :::
Recht | 31.01.2005
Sind Journalisten Stalker wie alle anderen auch?
Ein „Gesetz zur Bekämpfung unzumutbarer Belästigungen“ soll künftig Bürger vor unerwünschten Nachstellungen schützen. Der Bundesrat wird im März einen von der hessischen Landesregierung eingebrachten und von einer Bund-Länder-Kommission überarbeiteten Gesetzentwurf beraten. Der neue Straftatbestand kennt dabei keine Privilegien und Ausnahmen für die traditionell aufdringlichsten und hartnäckigsten Belästiger – die Journalisten. ::: MEHR :::
Arbeiterlyrik | 29.01.2005
Gruß an Bettina Gsella
Sind so scheiße Kinder, nichts drin und viel dran darf man nicht versohlen bricht sich sonst die Hand Sind so scheiße Jungen, picklig und hauptkahl können drum nicht bumsen wird der Sack kruppstahl Hirngeleerte Menschen braucht der Staat sehr viel plattenbauter Nachtschlaf Parteisoldat das Ziel. ::: MEHR :::
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