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| Der Blog für alle, die trotzdem angekommen sind. |
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| Fette Fahrgäste müssen künftig mehr zahlen? |
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Startseite-->Preise&Angebote-->Hundemitnahme |
| Fahrt am: |
10.07.2006 |
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Ein Hund kostet bei der Bahn den vollen Kinderpreis. Aber nur, wenn er nicht in einer Katzentransportbox sitzt. Dann gilt er als Katze und kostet, wie Vögel, Schlangen und Zwergelefanten, die man in einem solchen oder ähnlichen Behältnis als Handgepäck bei sich führt, - nichts. Seit etlichen zehntausend Kilometern suche ich nach einer Begründung für diese Merkwürdigkeit. Überzeugend fand ich bisher keinen meiner Versuche. Die kleinen, verpackten kläffen mehr als Riesentölen, die irgendwo halb unterm Sitz, halb im Gang liegen. Wegen des Gefahrenpotentials? Nä, dafür gibts ja noch den Maulkorbzwang, der jeden unverpackten Canis lupus familiaris erfasst. Und die Gefahr, dass die Halterin eines katzenbox-verpackten Hundes während der Reise verstirbt ist altersbedingt wesentlich wahrscheinlicher als der Tod das Mastiff-Führers - und was machste dann mit der toten Oma und ihrem kostenlos eingepferchten Foxterrier? Am ehesten denkt man ja an die Sitzplatzbelegung, nur: auch ein beticketer Hund hat keinen Anspruch auf einen Sitzplatz, wohingegen der Kollege im Katzenkorb mit Sicherheit mindestens zwei davon belegt (was auch alle Mitreisenden nachvollziehen können). Oder solls am Transportgewicht liegen, am Energieverbrauch - dann nehmen die Schaffner möglicherweise künftig von jedem Transportgut den Body-Mass-Index... Also was ist es nun? Kinder, wir fragen die Bahn. Die hat mir jüngst versprochen, Anfragen vom Helgoländer Vorbote und seinem akkuraten Vorzeige-Blog zu beantworten, wie es sich für ein professionelles Kommunikationsunternehmen geziemt. Also: Lieber Herr Stauß, ..."
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