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Pressemitteilung | 27.03.2008 | 
Auch private Veranstalter müssen Pressefreiheit ertragen
Eine Beschränkung der Pressefreiheit durch die Stiftung Frauenkirche
hat die Satire-Zeitung "Helgoländer Vorbote" kritisiert. Die Stiftung
lädt über Pfingsten zum Jugendfestival "EVA" nach Dresden ein, zu dem
sie 20.000 Teilnehmer erwartet. Doch in den "Allgemeinen
Geschäftsbedingungen" heißt es: "Bild- und Tonaufzeichnungen sind
grundsätzlich nur nach vorheriger Absprache gestattet."
"Kaum an den demokratischen Westen angeschlossen, herrschen in Sachsen schon wieder chinesische Verhältnisse", kommentiert Chefredakteur Timo Rieg. Es sei dabei unerheblich, ob und in welchem Umfang Ausnahmen gemacht würden. "Jeder Teilnehmer einer öffentlichen Veranstaltung muss ungefragt und unzensiert dokumentieren und berichten dürfen." Dass Pressefreiheit durch eine Privatisierung von Öffentlichkeit zunehmend eingeschränkt werde, sei nicht hinnehmbar. Timo Rieg: "Bahnhöfe, Kaufhäuser, Sportstadien oder Kirchen sind öffentliche Räume, gleich wem sie formal gehören."
Da Freiheit von Wort, Bild und Gedanken eine Grundlage jeder Demokratie ist, engagiert sich der Helgoländer Vorbote kontinuierlich gegen Einschränkungen von Presse und Satire und dokumentiert u.a. umfangreich Gerichtsverfahren.
Kommentare
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Als investigative...
Berliner Insel-Zeitung sind wir natürlich Fan von Netzwerk Recherche.
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