Mit der Zeichensetzung tut sie sich noch schwer, aber eine dicke Lippe riskieren, das kann er schon prima. Nachdem Frau Krienen schon vor Monaten meinetwegen beim SPIEGEL vorstellig geworden war, verlangt sie jetzt vom Springer Verlag "Massnahmen" gegen Maxeiner, Miersch und Stein.Zwischendurch hat sie Stein und mir was "aufs Hakenkreuznaeschen" versprochen, was insofern bemerkenswert ist, als sie keine "antisemitische Schlampe" sein moechte. Sie bzw. er ist naemlich ein antisemitischer Schlamperich und ein weiterer Beweis dafuer, dass man einem Antisemiten brain and balls wegoperieren kann und er bzw. sie immer noch wie ein Pawlowscher Hund reagiert, sobald sie bzw. er Juden riecht.
Gemeint ist
Tanja Krienen 
, Herausgeberin des Magazins „
Campo de Critana 
“ in Valencia. Geboren als Mann wechselte sie später das Geschlecht und auch politisch ließ sich Tanja Krienen auf
manches 
ein; hören wir dagegen Broders
Kurzbiogafie 
: „
Herr bzw. Frau K. ist extrem vielseitig. Sie war mal ein Mann, dann eine Nutte, hat bei der DKP und PDS mitgemacht und es zuletzt bei der CDU versucht, bis sich die Merkel-Partei solche Anschleimereien verbat.“
Zwischen ihr und Broder hat sich ein verquerer Streit entsponnen, mit diesem vorläufigen Ende: Krienen fordert Broder per Anwalt auf, Beiträge wie die zitierten zu entfernen, Frist 19. Dezember. Schade, denn damit ist Broders Meinung bedroht, ein allerdings exotisches Exemplar. Entwickeln wir einmal den Streit auf kurzem Wege: Tanja Krienen behauptet, sie hätte Broder im Jahre 2003 gebeten, in ihrem Magazin „Campo de Critana“ mitzuwirken; Broder erlaubte, zwei an anderer Stelle bereits veröffentlichte Artikel von ihm auch dort zu publizieren. Als Broder von der Diskussion um das Thema „Pädophilie“ im „Campo de Critana“ hörte, zog er seine Einwilligung zurück – die Sache ruhte zwei Jahre: auf dem sog. Pro-Westliche-Heimatabend (PWHA) Ende August 2005 begegneten sich allerdings Broder und ein Mitarbeiter von Tanja Krienen. Broder reagierte am 29. August mit einem
Beitrag 
im Blog „Achse des Guten“ und stellte darin seine Sicht der Dinge dar. Seitdem wortstreiten Tana Krienen und Henryk M. Broder in den Blogs. Krienen
malt 
Broder, ruft zur
Unterschriftenaktion 
auf oder
presseerklärt 
gegen Broder. Der trägt nicht nur sein Repertoire an Beleidigungen vor, er
sammelt 
auch oder
lässt sammeln 
Beweise gegen oder
veröffentlicht 
Briefe von Krienen.Soweit so übelwollend. Nun aber streitet Tanja Krienen mit juristischen Mitteln. Gegenüber dem Helgoländer Vorboten nennt sie Broders Äußerungen „unmöglich und unter der Gürtellinie“, eben „Witzeleien vom Herrenstammtisch“ . Diese Einschätzung mag der Helgoländer Vorbote nicht bestreiten, will aber trotzdem Broders Meinung nicht nur schützen, auch erfragen. Der bekennende Broder zeigt sich zwar per Mail hoch interessiert an einer Diskussion über Meinungsfreiheit, doch: er müsse in den Iran, mit dem Präsidenten über die Israel-Verlegungs-Pläne Gespräche führen.