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Samstag, 04.Februar 2012
 
Aufbau Deutschland

Unterlassungserklärung | 17.12.2005 | druckansicht

Broder soll das Pöbeln lassen

Henryk M. Broder bewies unlängst: Satire wird in Deutschland nicht verstanden. Der Helgoländer Vorbote muss nun bekennen: Wir verstehen diese Broder-Satire nicht. Der Publizist schreibt nämlich im Blog „Die Achse des Guten“ am 4. November unter der Überschrift „Herr Krienen kriegt ‚ne Krise “:
Mit der Zeichensetzung tut sie sich noch schwer, aber eine dicke Lippe riskieren, das kann er schon prima. Nachdem Frau Krienen schon vor Monaten meinetwegen beim SPIEGEL vorstellig geworden war, verlangt sie jetzt vom Springer Verlag "Massnahmen" gegen Maxeiner, Miersch und Stein.
Zwischendurch hat sie Stein und mir was "aufs Hakenkreuznaeschen" versprochen, was insofern bemerkenswert ist, als sie keine "antisemitische Schlampe" sein moechte. Sie bzw. er ist naemlich ein antisemitischer Schlamperich und ein weiterer Beweis dafuer, dass man einem Antisemiten brain and balls wegoperieren kann und er bzw. sie immer noch wie ein Pawlowscher Hund reagiert, sobald sie bzw. er Juden riecht.

Gemeint ist Tanja Krienen , Herausgeberin des Magazins „Campo de Critana “ in Valencia. Geboren als Mann wechselte sie später das Geschlecht und auch politisch ließ sich Tanja Krienen auf manches ein; hören wir dagegen Broders Kurzbiogafie : „Herr bzw. Frau K. ist extrem vielseitig. Sie war mal ein Mann, dann eine Nutte, hat bei der DKP und PDS mitgemacht und es zuletzt bei der CDU versucht, bis sich die Merkel-Partei solche Anschleimereien verbat.“

Zwischen ihr und Broder hat sich ein verquerer Streit entsponnen, mit diesem vorläufigen Ende: Krienen fordert Broder per Anwalt auf, Beiträge wie die zitierten zu entfernen, Frist 19. Dezember. Schade, denn damit ist Broders Meinung bedroht, ein allerdings exotisches Exemplar. Entwickeln wir einmal den Streit auf kurzem Wege: Tanja Krienen behauptet, sie hätte Broder im Jahre 2003 gebeten, in ihrem Magazin „Campo de Critana“ mitzuwirken; Broder erlaubte, zwei an anderer Stelle bereits veröffentlichte Artikel von ihm auch dort zu publizieren. Als Broder von der Diskussion um das Thema „Pädophilie“ im „Campo de Critana“ hörte, zog er seine Einwilligung zurück – die Sache ruhte zwei Jahre: auf dem sog. Pro-Westliche-Heimatabend (PWHA) Ende August 2005 begegneten sich allerdings Broder und ein Mitarbeiter von Tanja Krienen. Broder reagierte am 29. August mit einem Beitrag im Blog „Achse des Guten“ und stellte darin seine Sicht der Dinge dar. Seitdem wortstreiten Tana Krienen und Henryk M. Broder in den Blogs. Krienen malt Broder, ruft zur Unterschriftenaktion auf oder presseerklärt gegen Broder. Der trägt nicht nur sein Repertoire an Beleidigungen vor, er sammelt auch oder lässt sammeln Beweise gegen oder veröffentlicht Briefe von Krienen.Soweit so übelwollend. Nun aber streitet Tanja Krienen mit juristischen Mitteln. Gegenüber dem Helgoländer Vorboten nennt sie Broders Äußerungen „unmöglich und unter der Gürtellinie“, eben „Witzeleien vom Herrenstammtisch“ . Diese Einschätzung mag der Helgoländer Vorbote nicht bestreiten, will aber trotzdem Broders Meinung nicht nur schützen, auch erfragen. Der bekennende Broder zeigt sich zwar per Mail hoch interessiert an einer Diskussion über Meinungsfreiheit, doch: er müsse in den Iran, mit dem Präsidenten über die Israel-Verlegungs-Pläne Gespräche führen.

Kommentare

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19.12.05 09:54, Zuschauer

Toll! Ein Hahnentitanenkampf zwischen Antisemitin und Sexist in der Arena der berufsmäßigen Politisch Incorrecten.

19.12.05 12:47, Maik

Broder sieht da verdammt schlecht aus. Von Antisemitismus kann ich bei Frau Krienen nichts entdecken, wohl aber massig persönlich Beleidigungen des Spiegelmannes. Er sagt Pädo und Antisemit und versucht Leute mundtot zu machen. Das ist leicht zu durchschauen.

19.12.05 22:55, Fairchild

Ich mag Broder zwar auch nicht, Maik, aber mit Krienen verhält es sich dann doch ein wenig anders: a) Antisemitismus: bei Google nach "Krienen" und "Nolde" suchen b) Krienen diffamiert und verleumdet Gegner von Spanien aus und entzieht sich der deutschen Justiz, auch dazu findet man Belege im Internet.

20.12.05 08:21, Pedder

Da spinnt wohl jemand. Krienen ist ja wohl total offen, steht mit Adresse und Telefonnummer auf ihrer Homepage und zeigt ihren Wohnsitz in Deutschland. Leute wie du sind es, die sie aus der Anonymität des Internets den Schwachsinn schreiben, nach dem sie dann zu googeln auffordern. Pedder

21.12.05 09:39, Melanie

Jörg "Fairchild" Fischer gilt nicht umsonst als hochgradig suizidgefährdet. Immerhin ist seine "große Zeit" schon lange vorbei. Seine erbärmlichen "Kampagnen" gegen selbstgebastelte "persönliche und politische Feinde" müssen sowas wie letzte Zuckungen sein. Ob man nun Mitleid haben sollte, sei dahingestellt.

21.12.05 10:41, Pedder

Hast du auch gemerkt, dass das Fischer ist? 100 Punkte. Er schreibt sich die Anti-Krienen Dossiers selbst und spricht dann von "objektiven Quellen". Pedder

24.12.05 03:03, keks

also ich kann das ganz gut nachvollziehen, was über frau krienen gesagt wurde (liegt valencia im schwarzwald? ;-) ): http://www.google.de/search?hl=de&q=krienen+nolde&btnG=Google-Suche&meta= / http://www.tanjakrienen.de/impressum.html

26.12.05 15:38, Mischa

Dann bist du ein Arsch! Broders Aussagen sind einfach direkt aus dem Jahr 33.

15.01.06 16:13, Esther Brunner

Ein erbärmlicher Streit! Ich finde, Tanja Krienen vertritt zum Teil wirklich unmögliche Positionen, aber in dieser Sache muss ich sie in Schutz nehmen. Was Broder sich erlaubt, ist schlicht zum Kotzen! Insgesamt leider ein Beweis dafür, dass die Arschlochdichte bei Transsexuellen (bin selber eine) und Juden ebenso hoch ist. Menschen halt. Aber warum sollten diskriminierte Minderheiten nicht das Recht auf eine gleich hohe Arschlochdichte haben?

 

27.06.08 16:58, Josef

Ich finde Krienen sollte sich mal wieder weiten lassen. Ihre aus Penisfleisch zusammengenähte Vagina muss hin und wieder gedehnt werden sonst wächst alles wieder zusammen......

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